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19.01.2021 Leon Müller

BioNTech-Impfstoff: Impftermine abgesagt – So sieht es in Ihrem Bundesland aus

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BioNTech

BioNTech und sein Partner Pfizer liefern mit Beginn der kommenden Woche weniger Impfstoff aus. Für die Impfungen hat das bezogen auf die einzelnen Bundesländer ganz unterschiedliche Auswirkungen. In einigen sieht die Agenda eine Fortführung des bisherigen Plans vor, in anderen hingegen wurden erste Termine bereits abgesagt.

Dass die Impfstoff-Hersteller Biontech und Pfizer ab der kommenden Woche wegen Umbaumaßnahmen kurzfristig weniger Impfdosen als zunächst geplant ausliefern werden, ist inzwischen ein alter Hut. Auch, dass die Lieferungen in den einzelnen Bundesländern vorübergehend geringer ausfallen werden, ist bekannt. Doch die Länder gehen damit ganz unterschiedlich um. Die gute Nachricht dabei ist: die Zweitimpfungen sind meistens abgedeckt.

Zweitimpfung meist gewährleistet

In Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen müssten derzeit keine Termine für die Zweitimpfung abgesagt werden, teilten die jeweiligen Behörden mit. In Berlin könnte die Terminvergabe jedoch gestreckt werden. In Sachsen-Anhalt sind die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte für die Impfungen zuständig. Halle beispielsweise habe die Zweitimpfungen gesichert.

Verzögerung der Kampagne in Niedersachsen, Absagen in Bayern

Niedersachsen plant außerdem mit einer Verzögerung der Impfkampagne gegen das Coronavirus bei den Erstimpfungen. Auch in Bayern wurden teils Termine zur Erstimpfung abgesagt, in Rheinland-Pfalz und Saarland wurden sie teilweise verschoben. Weniger neue Impftermine werde es vorerst in Baden-Württemberg geben. In Bayern, Brandenburg, Sachsen, Saarland, Schleswig-Holstein und Hamburg seien zunächst keine neuen Termine zur Impfung geplant, so die jeweiligen Behörden.

In welchen Umfang in den kommenden Wochen weiter geimpft werden kann, entscheide sich im Laufe dieser Woche, hieß es außerdem vom Gesundheitsministerium in Brandenburg. Auch in Hamburg sei wegen schwankender Liefermengen eine sehr zurückhaltende Planung erforderlich, hieß es von der Gesundheitsbehörde. In Thüringen sollte im Laufe des Dienstags über den Umgang mit den gekürzten Liefermengen beraten, teilte das Gesundheitsministerium mit.


Für das kleinste Bundesland Bremen gibt es de facto keine Auswirkungen, wie ein Sprecher der Gesundheitsbehörden sagte. Aus Nordrhein-Westfalen sind derzeit keine Informationen bekannt.


Hintergrund für die reduzierten Liefermengen sind Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs, die höhere Produktionskapazitäten schaffen sollen. Bund und Länder hatten eine kurzfristige Information darüber kritisiert. Für die Woche vom 22. Februar an stellt BioNTech dem Plan zufolge dann aber insgesamt mehr Impfstoff in Aussicht als bisher geplant.

Die Aktie von BioNTech konnte zuletzt wieder leicht zuelgen. DER AKTIONÄR bleibt langfristig zuversichtlich. Anleger lassen die Restposition weiter laufen.

Mit Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikt: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

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