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18.01.2021 Marion Schlegel

BioNTech: Deswegen steigt die Aktie heute

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BioNTech

Nach der kleinen Kursdelle vom Freitag geht es bei der Aktie von BioNTech zum Wochenstart wieder nach oben. Auf der Handelsplattform Tradegate gewinnt das Papier am Montagvormittag 1,4 Prozent auf 85,25 Euro. Grund dafür sind gleich mehrere positve Nachrichten von Seiten des Impfstoff-Entwicklers.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Die Mainzer BioNTech und der US-Partner Pfizer verringern die Liefermengen nach eigenen Angaben in der nächsten Woche zwar vorübergehend – dies aber um sie danach kräftig zu erhöhen. "Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen in die Europäische Union zurückkehren (100 Prozent) und die Auslieferungen ab der Woche vom 15. Februar erhöhen (über 100 Prozent), so dass wir in der Lage sein werden, die volle zugesagte Menge an Impfstoffdosen im ersten Quartal und deutlich mehr im zweiten Quartal zu liefern", teilten die Unternehmen am Freitagabend mit.

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Um diese Erweiterung möglich zu machen, seien Anpassungen im Produktionsprozess notwendig. Dies sei der Grund für die vorübergehende Verringerung der ausgelieferten Dosen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs, hieß es. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsstaaten und andere betroffene Länder würden über die aktualisierten Liefertermine informiert. Die beiden Unternehmen betonten, sie arbeiteten "unermüdlich" daran, die eigenen Produktionskapazitäten auszubauen und auch weitere Zulieferer sowie Auftragshersteller hinzuziehen, um die Gesamtproduktionskapazität zu erhöhen.

Zudem kann das Präparat von BioNTech und Pfizer bei den Corona-Impfungen in Deutschland künftig einfacher eingesetzt werden. Wie aus aktualisierten Handlungsempfehlungen von BioNTech hervorgeht, kann der Impfstoff auch schon als fertige Dosis in der Spritze bis zu sechs Stunden bei 2 bis 8 Grad transportiert werden. Das hätten neue Daten zur Stabilität des Impfstoffes ergeben.

DER AKTIONÄR bleibt bei BioNTech – insbesondere aufgrund der vielversprechenden weiteren Pipeline – langfristig weiter zuversichtlich. Im Dezember hatte DER AKTIONÄR zu Teilgewinnmitnahmen geraten, die Restposition sollte man laufen lassen.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BioNTech.

(Mit Material von dpa-AFX)

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