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04.10.2021 Marion Schlegel

BioNTech: Aktie schon wieder im Minus

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BioNTech

Die Aktie von BioNTech ist in den vergangenen Tagen massiv unter Druck geraten. Allein am Freitag ging das Papier mit einem Minus von fast sieben Prozent aus dem US-Handel. Am Montagmorgen setzt sich die Talfahrt fort. Die BioNTech-Aktie verliert auf der Handelsplattform Tradegate mehr als drei Prozent auf 211,80 Euro.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Grund für die jüngste Korrektur-Beschleunigung bei der Aktie war die Meldung vom Freitag, dass der US-Pharmakonzern Merck & Co vor dem Durchbruch mit einem Medikament gegen Corona steht. Merck teilte mit, ein neues Medikament halbiere bei Risiko-Patienten einer klinischen Studie zufolge deutlich die Wahrscheinlichkeit sehr schwerer Verläufe. Man wolle sich so schnell wie möglich um den Einsatz in den USA bemühen und auch entsprechende Anträge bei Behörden weltweit stellen, hieß es von Seiten des Unternehmens.

Einen Abbruch der weltweiten Impfkampagne beduetet dies jedoch keineswegs. Der US-Bundesstaat Kalifornien beispielsweise will für alle Schulkinder Corona-Impfungen vorschreiben, sobald der Impfstoff für diese Altersgruppen vollständig zugelassen ist. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom kündigte dies am Freitag an. Der Westküstenstaat ist damit der erste US-Staat, der eine Corona-Impfpflicht an allen Schulen einführt.

Zudem verpflichten unter dem Druck staatlicher Anforderungen weitere US-Airlines ihre Mitarbeiter zu Corona-Schutzimpfungen. Am Wochenende verfügten dies American Airlines, Alaska Airlines und Jet Blue, wie unter anderem die "New York Times" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Rundschreiben an die Beschäftigten berichteten. Auch die Lufthansa will ihr Flugpersonal nach wie vor vollständig gegen Corona impfen lassen, kann aber nicht auf eine Impfpflicht wie bei der Schweizer Tochter Swiss setzen.

Und auch Israels Regierung erhöht den Druck. Wegen hoher Infektionszahlen im Land gilt der sogenannte Grüne Pass, der den Zugang zum öffentlichen Leben erleichtert, nur noch bis zu sechs Monate nach der zweiten Impfung. Nach diesem Zeitraum ist eine dritte Spritze als Auffrischung notwendig.

Die Einnahmen für BioNTech laufen also weiter. Das Unternehmen hat im Zuge der Corona-Krise bereits Milliardengewinne einfahren können. Dies ermöglicht BioNTech nun, die weitere Pipeline voranzutreiben. Und hier schlummert noch gewaltiges Potenzial – insbesondere im Bereich Onkologie. Noch nicht investierte Anleger können im Zuge der aktuellen Korrektur versuchen, mit Abstauberlimits noch einmal günstig zum Zuge zu kommen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist un-mittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

Behandelte Werte

Name WKN
Isin
Wert Veränderung
in %
BioNTech A2PSR2
US09075V1026
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