Ihre Kaufchancen fürs zweite Halbjahr
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28.09.2016 Marion Schlegel

Bayer sucht Käufer – Aktie mit Zugewinnen

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Bayer

Nach der angelaufenen Milliarden-Übernahme des umstrittenen US-Saatgutspezialisten Monsanto arbeitet der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer einem Medienbericht zufolge an dem Verkauf von größeren Sparten. Für einen Teil seiner Hautprodukte (Dermatologie) suche der Konzern so konkret einen Käufer, dass die Investmentbank JP Morgan schon fest dafür mandatiert sei, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise. Für das Geschäftsfeld Radiologie erwäge Bayer ebenfalls einen Verkauf und habe dafür Investmentbanken zur Bewerbungsrunde antreten lassen. Noch sei aber nicht entschieden, ob sich die Leverkusener wirklich von der Sparte trennen werden.

Für die Radiologie-Sparte, zu der unter anderem die Kontrastmittel Ultravist und Gadovist gehören, erwarte Bayer rund 3 bis 3,2 Milliarden Dollar, hieß es weiter. Die Dermatologie mit Präparaten wie Finacea, Skinoren sowie das Kortison-Präparat Desonate könnte einen Milliardenbetrag so eben einbringen. Nicht zum Verkauf stünden aber die rezeptfreien Klassiker wie die Wundsalbe Bepanthen und das Pilzmittel Canesten.

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Monsanto-Übernahme

Bayer ist dabei, den US-Saatguthersteller Monsanto für 66 Milliarden Dollar zu erwerben. Dies ist die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen bisher gestemmt hat. Die Monsanto-Aktionäre und die Behörden müssen dem Deal noch zustimmen. Zwar betone Bayer, dafür keine Geschäfte abgeben zu müssen, weil der Zukauf auch so durchfinanziert sei, schreibt die Zeitung. Aber indirekt hänge beides natürlich doch zusammen, denn mit den Verkaufserlösen aus den Geschäften könnte Bayer den Schuldenberg abbauen.

Nachdem die Aktie von Bayer zuletzt erneut klar den Rückwärtsgang eingeschlagen hatte, kann der Wert am Mittwoch nun wieder leicht zulegen. Gut ein Prozent auf 89,73 Euro geht es nach oben. DER AKTIONÄR bleibt weiterhin der Ansicht, dass es im DAX bessere Alternativen als Bayer gibt. Anleger beachten den Stopp bei 86 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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