Machen Sie jetzt den Stresstest für Ihr Depot
Foto: Börsenmedien AG
11.09.2016 Thorsten Küfner

BASF: Quo vadis Wintershall?

-%
BASF

Über Jahre hinweg war Wintershall die Cash-Cow für den Chemieriesen BASF. Der massive Ölpreisverfall Ende des Jahres 2014 belastete die Öl- und Gastochter stark. Nun steht die Sparte vor wichtigen strategischen Entscheidungen. Spannend wird es dabei vor allem um die Zukunftspläne in zwei Ländern.

So hat Wintershall derzeit große Probleme im politisch instabilen Libyen. Konzernchef Mario Mehren erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass an den acht Produktionsstätten weiterhin die Förderung eingestellt ist. Wintershall könne hier lediglich versuchen, die dennoch anfallenden Kosten möglichst gering zu halten. Eine baldige Einigung sei aktuell kaum in Sicht.

Fortschritte sind hingegen im Iran möglich. Noch in diesem Jahr will die BASF-Tochter entscheiden, ob sie dort investieren wird. Die Konkurrenten Total und ENI haben bei der Ausschreibung von Projekten bereits ihren Hut in den Ring geworfen. Aufgrund der Sanktionen durften die westlichen Energiefirmen über Jahre hinweg nicht in dem Land investieren.

Foto: Börsenmedien AG

Aktie bleibt attraktiv
Es dürfte spannend werden, wie es bei der Tochter Wintershall weiter geht – und auch bei den restlichen Konzernsparten. Grundsätzlich bleibt DER AKTIONÄR für die BASF-Aktie positiv gestimmt und rät zum Kauf. Der Stopp sollte bei 58,00 Euro belassen werden.

Mehr zu BASF und Antworten auf die Frage, bei welchen Bankaktien sich jetzt der Einstieg lohnt, erfahren Sie indes in der aktuellen Ausgabe 37/2016.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
BASF - €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8