03.04.2020 Thorsten Küfner

„BASF ist ein Kauf“ – aber diese Chemieaktie hat das Zeug zum Verdoppler

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BASF

Die BASF-Aktie arbeitet derzeit an einer Bodenbildung. Unterstützung gibt es dabei durch eine Kaufempfehlung aus dem Hause HSBC. Deren Analyst Martin Evans sieht den fairen Wert des DAX-Titels bei 54,00 Euro. Er rechnet noch mit einigen schwierigen Monaten, lobt bei BASF aber die hohe Dividendenrendite.

Der Großteil der Experten stuft die BASF-Aktie hingegen derzeit nur mit „Halten“ ein. Wesentlich zuversichtlicher gestimmt sind viele Analysten für die Aktie von Evonik. Der Konzern, der derzeit auch verstärkt Desinfektionsmittel herstellt, hat gute Chancen, von der Corona-Krise etwas weniger stark getroffen zu werden als die stärker von der Weltkonjunktur abhängigen Konkurrenten wie etwa Covestro oder BASF.

Dementsprechend raten 17 von 27 Experten, die sich regelmäßig mit der Aktie befassen, zum Kauf. Lediglich drei empfehlen den Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 26,99 Euro knapp 35 Prozent über dem aktuellen Kursniveau.

Über 100 Prozent Kurspotenzial

Besonders angetan von der Evonik-Aktie ist derzeit das Bankhaus Metzler, das den MDAX-Titel auf die Empfehlungsliste  „Top Ten“ aufgenommen hat. So lobt Analyst Hendrik König, dass der Konzern sehr stark in den nach wie vor attraktiven Bereichen Ernährung, Konsumgüter oder Gesundheit aufgestellt ist. Er sieht den fairen Wert der Evonik-Papiere bei 44,00 Euro, was rund 120 (!) Prozent über dem aktuellen Kursniveau liegt.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Auch DER AKTIONÄR favorisiert im Chemiesektor derzeit die Anteile von Evonik. Das Unternehmen dürfte zwar durch die Krise ebenfalls Gewinneinbußen verzeichnen. Der jüngste Kursrückgang scheint aber deutlich überzogen. Langfristig orientierte Anleger können daher bei der günstig bewerteten Aktie von Evonik zugreifen. Das Investment sollte mit einem Stoppkurs bei 14,50 Euro abgesichert werden. 

BASF (WKN: BASF11)

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.