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24.02.2017 Thorsten Küfner

BASF: Die Dividende steigt erneut

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BASF

Der Chemieriese BASF hat seine Zahlen für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres vorgelegt. Nachdem in den Vorjahren der Ölpreisverfall den Konzern noch deutlich belastete, machten sich nun das höhere Ölpreisniveau sowie die verbesserte Lage in der Chemiebranche positiv im Ergebnis des Unternehmens positiv bemerkbar.

So legte der Umsatz um sieben Prozent auf 14,9 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (EBIT) kletterte wie im Vorfeld von Analysten erwartet worden war um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Der Nettogewinn konnte mit 689 Millionen Euro knapp verdoppelt werden, dies lag aber vor allem daran, dass im Schlussquartal 2015 erhebliche Abschreibungen in der Öl- und Gassparte vorgenommen wurden.

Die Dividende wird wie erwartet erneut um 10 Cent angehoben und beträgt nun 3,00 Euro je Aktie. Für das laufende Jahr rechnet BASF mit einem Umsatzzuwachs von mindestens sechs Prozent und einem erneut höheren EBIT. Zum kompletten Unternehmensbericht.

Aktie mit Startschwierigkeiten
Obwohl BASF mit seinen Zahlen die Markterwartungen getroffen beziehungsweise bei einigen Kennzahlen sogar übertroffen hat, geht es mit dem Aktienkurs zunächst nach unten. Grund zur Sorge besteht allerdings nicht. Investierte Anleger können bei den Qualitätstiteln nach wie vor an Bord bleiben. Der Stoppkurs sollte bei 68,00 Euro belassen werden.