11.01.2019 Thorsten Küfner

BASF: Der nächste Schritt nach vorne

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BASF
Trendthema

Der Chemieriese BASF kommt bei seiner Auslandsexpansion weiter voran. So wurde nun eine Rahmenvereinbarung für die Errichtung eines neuen Verbundstandortes in der chinesischen Provinz Guangdong unterzeichnet. Damit wird der DAX-Konzern dann zukünftig drei seiner weltweit sieben Verbundstandorte in Asien betreiben.

Bisher existieren bereits sechs Verbundstandorts, einer am Stammsitz in Ludwigshafen, einer im belgischen Antwerpen, zwei in den USA (Geismar und Freeport) sowie zwei in Asien. Im chinesischen Nanjing betreiben die Ludwigshafener die Anlage in einem Joint Venture mit Sinopec, an dem beide 50 Prozent halten. Am Standort in Kuantan (Malaysia) hält BASF 60 Prozent, Partner Petronas 40 Prozent. Die neue Anlage in Guandong soll vom Chemieriesen alleine betrieben werden. Aktuell wird damit gerechnet, dass BASF hierfür knapp zehn Milliarden Dollar (aktuell umgerechnet etwa 8,7 Milliarden Euro) investieren wird.

Langfristig weiterhin attraktiv
Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für das Qualitätsunternehmen BASF bleiben gut. Anleger mit einem langen Atem können daher bei den DAX-Titeln weiterhin zugreifen.