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BASF: Das war heute wichtig

BASF: Das war heute wichtig
Foto: BASF SE
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Thorsten Küfner Heute, 15:20 Thorsten Küfner
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Die BASF-Aktie kann im heutigen Handel deutlich zulegen. Denn der Chemiekonzern macht beim angekündigten Umbau weitere Fortschritte. Wie das Unternehmen bei der Vorlage der endgültigen Quartalszahlen mitteilte, wurden Kosten gesenkt, Investitionen reduziert und die Auslastung der Anlagen verbessert.

Vorstandschef Markus Kamieth betonte zudem, dass BASF im ersten Halbjahr mehr Stellen abgebaut habe als in den beiden Vorjahren zusammen. Darüber hinaus startet der DAX-Konzern im August ein weiteres Aktienrückkaufprogramm.

Bis Ende 2026 sollen die jährlichen Kosten um 2,3 Milliarden Euro sinken. Nach Angaben von Kamieth sind davon bereits rund zwei Milliarden Euro erreicht. Die vor zwei Wochen veröffentlichten vorläufigen Zahlen und die angehobene Jahresprognose wurden bestätigt.

Im zweiten Quartal steigerte BASF den Umsatz um 16,4 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA kletterte um mehr als 50 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn sprang auf gut 4,1 Milliarden Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 79 Millionen Euro erzielt worden waren. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Verkauf von 60 Prozent des Fahrzeugserien- und Autoreparaturlackgeschäfts an den Finanzinvestor Carlyle.

Solide Zahlen vorgelegt, Umbau geht weiter, Rheinpegel nach wie vor im Blick

Für das Gesamtjahr erwartet BASF nun ein bereinigtes EBITDA zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro, nach 6,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Free Cashflow soll weiterhin zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden Euro liegen und damit über dem Vorjahreswert von 1,3 Milliarden Euro.

Trotz der verbesserten Gewinnprognose verweist das Management auf die anhaltend hohe Unsicherheit. Entscheidend bleiben die Entwicklung der Weltwirtschaft sowie die geopolitische Lage, insbesondere die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und die Situation rund um die Straße von Hormus.

Parallel treibt BASF den Konzernumbau weiter voran. Nach dem Teilverkauf des Lackgeschäfts soll auch die Agrarsparte an die Börse gebracht werden. Die Voraussetzungen für den Börsengang sollen bis Mitte 2027 geschaffen sein.

Mit Blick auf den erneut niedrigen Rheinpegel sieht sich BASF besser vorbereitet als noch 2018. Nach Angaben von Finanzvorstand Dirk Elvermann setzt der Konzern inzwischen verstärkt auf Spezialschiffe sowie alternative Transportwege per Bahn, Lkw und Pipeline. Zwar steigen dadurch die Logistikkosten, größere wirtschaftliche Auswirkungen erwartet BASF derzeit jedoch nicht.

BASF (WKN: BASF11)

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Hinweis auf Interessenkonflikte



Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

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