15.07.2019 Thorsten Küfner

BASF: Das macht jetzt richtig Hoffnung

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BASF
Trendthema

Vor einer Woche schockte der Ludwigshafener Chemieriese BASF die Marktteilnehmer mit einer weitaus größeren Prognosesenkung als im Vorfeld erwartet. Im Zuge dessen ging es mit der Aktie zunächst deutlich bergab. Mittlerweile hat sich der DAX-Titel aber wieder erholt – und zwar aus gutem Grund.

Denn die konjunkturellen Perspektiven für den zyklischen Konzern hellen sich nun weiter auf. So wächst die chinesische Wirtschaft sämtlichen Unkenrufen zum Trotz weiter: Um satte 6,2 Prozent konnte das Bruttoinlandsprodukt gesteigert werden.

Und auch der in den USA vielbeachtete Frühindikator Empire State Index klettere im Juli um 4,3 Punkte und damit wesentlich stärker als erwartet wurde (2,0 Punkte). Zum Vergleich: Im Juni sank er noch um 8,6 Zähler.

BASF (WKN: BASF11)

Zudem sorgten die Aussagen der Fed in der Vorwoche dafür, dass bei den Marktteilnehmern wieder mehr und mehr die Hoffnung aufkeimt, die US-Leitzinsen könnten womöglich bald wieder gesenkt werden. Dies könnte der US-Wirtschaft – und damit natürlich auch der Weltwirtschaft insgesamt – zusätzlichen Schwung verleihen.

Die Chancen stehen tatsächlich nicht schlecht, dass bei BASF nun praktisch „alles Negative“ bereits im Kurs eingepreist ist. Zeigt sich die Weltkonjunktur über die kommenden Monate hinweg robust, wird der DAX-Titel in einem Jahr sicherlich höher stehen als derzeit. Anleger können investiert bleiben, der Stopp sollte bei 54,50 Euro belassen werden. 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.