23.03.2017 Thorsten Küfner

BASF: Da geht noch was

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BASF
Trendthema

Die Aktie von BASF hängt nach wie vor unter dem hartnäckigen Widerstandsbereich um die Marke von 91 Euro fest. Rein fundamental betrachtet hätte der DAX-Titel laut den Experten von Macquarie allerdings Luft bis in den dreistelligen Bereich – zumal in diesem Jahr auch die Tochter Wintershall wieder steigende Gewinne verbuchen könnte.

Die Öl- und Gastochter von BASF hat gestern ihre Zahlen für 2016 sowie den Ausblick für 2017 bekanntgegeben. Demnach soll die Förderung, die bereits im abgelaufenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht hatte, weiter gesteigert werden. Zudem erwartet Wintershall „bei Umsatz und Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen einen deutlichen Anstieg“ (zur kompletten Unternehmensmeldung).

Kursziel 105 Euro
Indes hat die australische Großbank Macquarie die Aktie von BASF erneut mit „Outperform“ eingestuft. Das Kursziel sehen die Experten unverändert bei 105,00 Euro. Analyst Cooley May lobt die Eröffnung der erweiterten Produktionsstätte für das Unkrautbekämpfungsmittel Dicamba in den USA. Dies sei ein guter Zeitpunkt, da sich die Erweiterungspläne der Dicamba-Produktion beim Konkurrenten Monsanto aktuell verzögerten. BASF bediene derzeit ohnehin schon mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach dem Herbizid.

Nach wie vor ein Kauf
Auch DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von BASF unverändert zuversichtlich gestimmt (mehr unter: BASF: 2017 könnte richtig gut werden …). Anleger können hier weiter zugreifen. Der Stopp sollte bei 68,00 Euro belassen werden.