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18.05.2018 Marion Schlegel

Astrazeneca: Aktie knickt ein – das sagen jetzt die Analysten

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DAX

Gerade erst hatte Astrazeneca den Sprung auf ein neues Jahreshoch vollzogen, geht es bei dem Papier auch schon wieder scharf abwärts. Die Aktie verliert am Freitag 2,8 Prozent auf 5.197 Britische Pfund. Grund ist der deutliche Gewinnrückgang, den der britisch-schwedische Pharmakonzern für das erste Quartal gemeldet hat. Vor allem der anhaltende Umsatzeinbruch im Geschäft mit dem inzwischen nicht mehr patentgeschützten Cholesterinsenker Crestor setzte dem Konzern zu. Zuwächse etwa durch wichtige Hoffnungsträger aus dem Krebsgeschäft können den Rückgang nicht ausgleichen.

Im ersten Quartal ging der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf knapp 5,2 Milliarden Dollar zurück. Der schwache Dollar bewahrte den Konzern vor Schlimmerem: Zu konstanten Wechselkursen hätte der Rückgang sogar neun Prozent betragen. Der Kerngewinn je Aktie halbierte sich sogar auf rund 0,48 Dollar. Analysten hatten hier mit deutlich mehr gerechnet.

Die Jahresziele wurden aber bestätigt. Demnach sollen die Produktumsätze um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz wachsen. Den Gewinn je Aktie sieht der Konzern unverändert zwischen 3,30 und 3,50 Dollar.

Analysten uneins

Die Einschätzung der Analysten zur Astrazeneca-Aktie könnte nun nicht unterschiedlicher sein. Während die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für die Aktie auf „Sell" mit einem Kursziel von 3.750 Pence belässt und zum Verkauf rät, die Schweizer Großbank UBS die Aktie als Halteposition mit Kursziel 4.550 Pence sieht, rät die US-Bank JPMorgan zum Kauf. Die neu vermarkteten Medikamente hätten die Erwartungen getoppt, auch wenn insgesamt der Überschuss des britischen Pharmakonzerns enttäuscht habe, erklärte Analyst James Gordon. Sein Kursziel liegt bei 5.500 Pence.

Auch wenn die Aktie charttechnisch nun wieder einen Dämpfer erlitten hat, langfristig sieht auch DER AKTIONÄR durchaus Potenzial dafür, dass es bei der Aktie von Astrazeneca weiter nach oben geht. Wichtig ist, dass sich die neuen Hoffnungsträger in den kommenden Quartalen stark entwickeln können.

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