Die Aktie von Apple stand heute zeitweise deutlich unter Druck. Bis auf 245,70 Dollar ging es nach unten. Zuletzt konnte sich das Papier wieder etwas stabilisieren. Knapp eine Stunde vor dem Handelsschluss notiert die Aktie noch drei Prozent im Minus bei 251,18 Dollar. Grund für die Kursschwäche sind Bedenken, was das neue faltbare iPhone angeht.
Berichte über technische Hürden beim geplanten faltbaren iPhone setzten die Aktie am Dienstag unter Druck. Zunächst berichtete das Magazin „Nikkei Asia“, das sich auf nicht näher genannte Insider stützt, dass Apple in der Testphase seines faltbaren iPhones mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Diese könnten dazu führen, dass sich Produktion und Auslieferung um mehrere Monate nach hinten verschieben. Zeitweise verlor das Papier bis zu fünf Prozent, konnte die Verluste nach einem gegenteiligen Bericht jedoch etwas eingrenzen – zuletzt stand ein Minus von rund drei Prozent. Insidern zufolge soll das Gerät wie geplant erscheinen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, beabsichtigt das Unternehmen, das faltbare Modell im September gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem Pro Max zu präsentieren. Eine offizielle Bestätigung oder konkrete Stellungnahme von Apple zur Einführung eines faltbaren iPhones steht bislang noch aus.
Das Zeitfenster von April bis Anfang Mai gilt als entscheidend, um etwaige Probleme vor dem Produktionsstart zu lösen. Für den Konzern steht viel auf dem Spiel: Das iPhone ist der wichtigste Umsatztreiber und steuerte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 mehr als die Hälfte der Erlöse von 143,8 Milliarden Dollar bei.
Im Wettbewerb hinkt Apple bislang hinterher. Rivale Samsung brachte bereits 2019 sein erstes faltbares Smartphone auf den Markt.
Die Aktie von Apple ist derzeit charttechnisch angeschlagen. Wichtig ist, dass das Januartief bei 243,42 Dollar nicht unterschritten wird. Ansonsten würde sich das charttechnische Bild weiter eintrüben. Kurzfristig fehlen der Aktie die Impulse. Anleger bleiben vorerst an der Seitenlinie.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Heute, 21:23