Elon Musk beendet seinen Rechtsstreit mit Apple. Der Unternehmer hatte dem iPhone-Hersteller vorgeworfen, den Wettbewerb zu verzerren und seiner eigenen KI-Anwendung Grok den Zugang zu Nutzern zu erschweren. Gemeinsam mit OpenAI war Apple vor gut einem Jahr von Musk verklagt worden.
Nach seiner Darstellung sollte dadurch ChatGPT bevorzugt werden. Aus nun eingereichten Gerichtsunterlagen geht hervor, dass Musk seine Anschuldigungen gegen Apple fallen lässt. Warum es zu dieser Entscheidung kam, bleibt darin offen. Das Verfahren gegen OpenAI will er dagegen weiterführen.
Zwischen Musk und OpenAI-Chef Sam Altman schwelt seit Jahren ein Konflikt. Musk war zunächst an OpenAI beteiligt, kritisiert inzwischen aber die Entwicklung des Unternehmens zu einem gewinnorientierten Konzern. Er wirft Altman vor, OpenAI entgegen der ursprünglichen gemeinnützigen Ausrichtung umgebaut und daraus persönliche Vorteile gezogen zu haben. In einem kalifornischen Verfahren folgte die Jury jedoch nicht Musks Position. Auslöser für den Streit mit Apple war eine 2024 angekündigte Zusammenarbeit des Konzerns mit OpenAI. Seitdem können Nutzer von iPhones und anderen Apple-Geräten bestimmte Anfragen, bei denen Siri nicht weiterkommt, an ChatGPT übermitteln.
Kurz vor Bekanntwerden von Musks Klagerückzug präsentierte Apple in den USA eine überarbeitete Siri-Version mit zusätzlichen KI-Funktionen. Die Software wurde von Apple entwickelt. Für einzelne Anwendungen griff der Konzern allerdings auf Googles KI-Modell Gemini zurück.
In seiner Klage hatte Musk Apple eine dominierende Stellung im US-Smartphone-Geschäft zugeschrieben. Seiner Einschätzung nach kommt der Konzern dort auf einen Marktanteil von 65 Prozent. OpenAI wiederum kontrolliere rund 80 Prozent des Marktes für KI-Chatbots. Auf dieser Grundlage begründete Musk den Vorwurf, beide Unternehmen hätten wettbewerbswidrig gehandelt.
Neben einer finanziellen Entschädigung verlangte er, dass die Kooperation zwischen Apple und OpenAI untersagt wird.
Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie von Apple ein Basisinvestment. Mehr zu Apple lesen Sie hier.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
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