Lithium-Rallye steht kurz bevor – so profitieren Sie!
Foto: LPKF
06.01.2021 Michael Schröder

AKTIONÄR-Hot-Stock LPKF Laser: Rote Laterne - darum sollten Anleger dennoch Ruhe bewahren

-%
LPKF Laser & Electronics

Die Aktien von LPKF fallen nach einer Abstufung auf "Halten" durch die britische Bank HSBC zurück. Analyst Richard Schramm sieht nach der Kursrallye der letzten Wochen mit einem Anstieg um rund 79 Prozent seit Ende Oktober nicht mehr ausreichend Potenzial für eine Kaufempfehlung. Sein Kursziel hob er aber von 29 auf 32 Euro an.

Sie interessieren sich für die Welt der heimischen Nebenwerte? Mit den kostenlosen Real-Depot News können Sie sich unverbindlich ein Bild von den vielseitigen Anlagemöglichkeiten im Small-Cap-Bereich machen. AKTIONÄR-Redakteur Michael Schröder schreibt Ihnen seine Einschätzung zu interessanten Investmentideen und aussichtsreichen Nebenwerten.

Analysten von Warburg Research und Hauck & Aufhäuser sehen die LPKF-Aktie unverändert zwischen 38 und 40 Euro fair bewertet. DER AKTIONÄR ist ebenfalls optimistischer als der HSBC-Experte. Operativ ist der Laserhersteller auf Kurs. Nach dem schwächeren Jahr 2020 sollte die Gesellschaft ab 2021 bei Umsatz und Gewinn wieder auf die Überholspur wechseln.

Vor allem die mittelfristigen Planvorgaben machen Lust auf mehr. Technologisch hat LPKF mit dem selbst entwickelten LIDE-Verfahren (Laser Induced Deep Etching) einen potenziellen Gamechanger im Programm, der in den kommenden Quartalen für eine dynamisch steigende Nachfrage sorgen sollte. Hier merkte Analyst Schramm an, dass LPKF nach den LIDE-Pilotprojekten auch bei den Auftragseingängen "harte Fakten" auf den Tisch legen müsse.

Mit dem Sprung über die massive horizontale Widerstandszone um 25/26 Euro hat die Aktie vor Weihnachten ein Kaufsignal generiert und die Aufwärtsbewegung dynamisch fortgesetzt. Ende Dezember wurde dabei bei 30,85 Euro ein 20-Jahresshoch markiert. Im Anschluss ist die Aktie in den Konsolidierungsmodus übergegangen.

LPKF Laser & Electronics (WKN: 645000)

Die Verschnaufpause war überfällig und kann durchaus als gesund bezeichnet werden. Anleger mit Weitblick können den Rücksetzer zum Auf- oder Ausbau einer Position nutzen. Der Newsflow dürfte in den kommenden Wochen und Monaten positiv bleiben. DER AKTIONÄR erwartet den Eingang der vom Analysten geforderten Aufträge und spekuliert im Real-Depot daher auf eine Trendfortsetzung im Anschluss an die laufende Konsolidierung.

Mehr Infos zum Real-Depot

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.