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11.05.2015 Marion Schlegel

Airbus-Aktie bricht nach Absturz massiv ein: Das sagen jetzt die Analysten

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Der tragische Absturz eines Militärtransporters vom Typ Airbus A400M in Spanien vom Wochenende hat am Montag auch am Aktienmarkt Spuren hinterlassen. Papiere des Flugzeugherstellers Airbus sacken am Vormittag um 3,4 Prozent auf 61,22 Euro ab. Die Aktien des Triebwerkbauers MTU verlieren 0,6 Prozent auf 85,85 Euro. Erstmals ist ein Militärtransportflugzeug des neuen Typs Airbus A400M abgestürzt. Bei dem Unglück im spanischen Sevilla kamen am Samstag vier der sechs Besatzungsmitglieder ums Leben. Die beiden anderen wurden schwer verletzt aus den brennenden Trümmern gerettet. Einer der beiden sprach später laut Presseberichten von Triebwerkproblemen.

Im Analysten-Check

Analyst Andrew Gollan von der Privatbank Berenberg erklärte am Montag hierzu: Der Flugzeugbauer könne sich kaum weitere Verzögerungen im Produktionsprogramm für die Maschine leisten, doch genau dies dürfte für die Dauer der Untersuchungen zur Absturzursache der Fall sein. Zudem würden die Verkaufschancen für das Flugzeug sicherlich in Exportmärkten geschmälert - also dort, wo das A400M-Programm überhaupt jemals Geld bringen könnte.

Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat am Montag indes sogar das Kursziel für Airbus von 68 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Flugzeugbauer werde mit dem Produktionsprogramm für den neuen A350 seine Verluste deutlich reduzieren können, schrieb Analyst Zafar Khan in einer am Montag vorgelegten Studie. Der Experte hob seine Gewinnprognose je Aktie für 2017 um 11 Prozent an. Die Kurszielerhöhung begründete er zudem mit guten Aussichten auf einen Aktienrückkauf. Airbus sei nun sein Favorit unter den Branchentiteln.

Wichtige Supportmarke

Auch wenn kurzfristig der Flugzeugabsturz sicherlich die Aktie von Airbus belasten dürfte, sieht DER AKTIONÄR mittelfristig weiter gute Chancen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Wichtig ist aus charttechnischer Sicht die Verteidigung der Unterstützung bei 58 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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