31.03.2015 Thomas Bergmann

340 Prozent in 4 Jahren - diese TecDAX-Aktie liefert Rekorde am laufenden Band

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DAX
Trendthema

Das Unternehmen ist ein weltweit führender Softwarehersteller für die AEC-Industrie (Architecture, Engineering, Construction). Mit weltweit mehr als 50 Standorten bedient es heute mit ihren 13 Marken über 1,8 Millionen Nutzer in 142 Ländern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der Konzern seine Umsatzerlöse um 17,5 Prozent auf 219 Millionen Euro, der Gewinn kletterte fast doppelt so stark um 31,1 Prozent auf 31,5 Millionen Euro. Noch beeindruckender ist die Aktienkursentwicklung: In den letzten vier Jahren ist die Aktie von 29 auf 127 Euro gestiegen. Die Rede ist von Nemetschek.

Ziele übertroffen

"Die erzielten Geschäftsergebnisse stellen den nachhaltigen Erfolg der Nemetschek Group unter Beweis", kommentiert Patrik Heider, Sprecher und CFO von Nemetschek, das Geschäftsjahr 2014. "Wir haben unsere Ziele bei Umsatz und Ergebnis übertroffen, Rekordwerte aufgestellt und wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt."

Heider weiter: "Entsprechend unserer neu definierten Akquisitionsstrategie haben wir mit der Akquisition von Bluebeam in den Megatrend Kollaboration für eine verbesserte Zusammenarbeit aller am Bauprozess Beteiligten investiert. Zugleich bauen wir mit dem Zukauf unsere Präsenz auf dem wichtigen US-Markt erheblich aus."

Der Konzern will auch im Jahr 2015 weiter profitabel und nachhaltig wachsen und Marktanteile hinzuzugewinnen. Für das Geschäftsjahr rechnet Nemetschek mit einem Umsatzanstieg innerhalb einer Bandbreite von 262 bis 269 Millionen Euro (+20% bis +23% gegenüber 2014). Beim EBITDA wird ein Anstieg auf 62 bis 65 Millionen Euro erwartet.

Phänomen Nemetschek

Die Zahlen untermauern die starke Performance der Nemetschek-Aktie im letzten Jahr. Allerdings ist das Papier nach allein 52 Prozent Kursplus in diesem Jahr nicht mehr ganz billig. Das 2016er-KGV liegt bereits bei 28 und impliziert damit jede Menge Fantasie. Nemetschek darf sich folglich keine Ausrutscher erlauben, sonst könnte der Aufwärtstrend der letzten Jahre ein jähes Ende finden. DER AKTIONÄR sieht in der Aktie derzeit eine Halteposition.

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