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26.04.2016 Nikolas Kessler

Deutsche Telekom dank US-Tochter im Aufwind – Aktie vor Kaufsignal

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Deutsche Telekom

Die Aktie der Deutschen Telekom stemmt sich am Dienstag gegen den schwächelnden Gesamtmarkt und kann moderat zulegen. Grund dafür sind wieder einmal gute Nachrichten von der amerikanischen Mobilfunktochter T-Mobile US.

Nach einem erfolgreichen Jahresstart hat T-Mobile US die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben geschraubt. Beim EBITDA rechnet die Telekom-Mobilfunktochter aufs Jahr gesehen nun mit 9,7 bis 10,2 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte die Spanne bei 9,1 bis 9,7 Milliarden Dollar gelegen.

Auch bei der Neukundenprognose hat Vorstandschef John Legere eine ordentliche Schippe nachgelegt. 2016 sollen netto 3,2 bis 3,6 Millionen Vertragskunden unter eigener Marke hinzukommen. Die bisherige Spanne lag zwischen 2,4 und 3,4 Millionen neuen Verträgen.

Starkes erstes Quartal

Grund für den Optimismus sind die ebenfalls am Dienstag präsentierten Q1-Zahlen, mit denen das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen hat. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um mehr als zehn Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar. Gleichzeitig hat sich das EBITDA auf 2,7 Milliarden Dollar verdoppelt. Branchenexperten hatten im Vorfeld Erlöse in Höhe von 8,3 Milliarden Dollar und ein EBITDA von 2,1 Milliarden Dollar erwartet.

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Zahlen und Prognose sorgen auch beim deutschen Mutterkonzern für gute Laune. Zwar hat sich der Ausbruch über die 200-Tage-Linie Mitte April als Fehlsignal erwiesen, am Dienstag startet die T-Aktie aber einen erneuten Anlauf auf die Trendlinie und den horizontalen Widerstand, der im Bereich von 16 Euro verläuft.

Gelingt der Break, wäre der Weg bis zur oberen Begrenzung des gegenwärtigen Seitwärtstrends bei 17,80 Euro frei. Investierte Anleger bleiben dabei, Neueinsteiger können zugreifen. Der Stopp sollte bei 13,70 Euro platziert werden.

Eine ausführlichere charttechnische Analyse der Telekom-Aktie finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe (18/2016) des AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)

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