FRANKFURT (dpa-AFX) - Der klassische Schalter hat nahezu ausgedient: Am Frankfurter Flughafen zeigen der Betreiber Fraport
Neben loungeartigen Möbeln, Kunstwerken, großformatigen Wandmonitoren und 360-Grad-Displays fällt vor allem die neue Rolle des Personals ins Auge. Die Servicekräfte warten nicht mehr wie bislang an einem Schalter in der Nähe des Flugzeugzugangs, sondern sind mobil im gesamten Gatebereich unterwegs und gehen auf die Kunden zu. Sie führen Tablets mit sich, über die sie relevante Informationen abrufen und verschiedene Boarding-Systeme, etwa für Ansagen, steuern können.
Testfeld für neue Services
Einen verkleinerten Schalter mit einem Arbeitsplatz soll es weiterhin geben, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Passagiere selbst können sich mit ihren Mobilgeräten über QR-Codes in die digitalen Self-Services und Informationssysteme einloggen. Lufthansa und Fraport wollen nach eigenen Angaben testen, welche neuen Angebote bei den Kunden besonders gut ankommen. Die Ergebnisse sollen dann eine wichtige Entscheidungsgrundlage dafür bilden, welche Elemente auch in anderen Bereichen und an weiteren Gates übernommen werden.
"Die Zukunft des Reisens entsteht nicht im Labor, sondern im laufenden Betrieb", kommentiert Fraports operativer Geschäftsführer Dietmar Focke. Am Gate A16 könnten die Gäste erleben, wie zukunftsfähige Abläufe den Start ihrer Reise angenehmer und effizienter machen könnten, meint Lufthansa-Bereichsvorstand Francesco Sciortino. Er sagt: "Frankfurt ist der Hub mit den besten Verbindungen und der größten Konnektivität in Europa - und genau das wollen wir gemeinsam weiterentwickeln."/ceb/DP/he
Quelle: dpa-AFX
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