DEUTZ wächst im ersten Halbjahr 2026 zweistellig - 2030-Ziele werden durch Milliarden-Transaktion deutlich früher erreicht
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DEUTZ wächst im ersten Halbjahr 2026 zweistellig - 2030-Ziele werden durch
Milliarden-Transaktion deutlich früher erreicht
06.08.2026 / 07:30 CET/CEST
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* Auftragseingang steigt um rund 29 % - Umsatz wächst um rund 11 % auf
1,12 Mrd. EUR
* Bereinigtes Ergebnis um rund 43 % auf knapp 80 Mio. EUR gesteigert,
bereinigte EBIT-Rendite von 5,5 % auf 7,1 % verbessert
* Strategischer Meilenstein im Defense-Geschäft: Übernahme des
militärischen Fahrzeugherstellers FFG vereinbart
* FFG-Erwerb wird profitables Wachstum beschleunigen: Strategisches
Umsatz- und Margenziel für 2030 von 4 Mrd. EUR bzw. 10 % soll deutlich
früher erreicht werden
Köln, den 6. August 2026 - DEUTZ hat im ersten Halbjahr 2026 bei
Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis erneut deutlich zugelegt: Gegenüber dem
Vorjahreszeitraum stieg der Auftragseingang um 28,7 % auf 1.331,3 Mio. EUR,
der Konzernumsatz um 10,7 % auf 1.115,3 Mio. EUR. Das bereinigte Ergebnis
(EBIT vor Sondereffekten) verbesserte sich dabei um 43,1 % auf 79,7 Mio. EUR,
die bereinigte EBIT-Rendite von 5,5 % auf 7,1 %. Damit hat DEUTZ seinen
Wachstumskurs trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds
fortgesetzt und seine Profitabilität abermals gesteigert.
"DEUTZ wächst zweistellig, bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Und das
in einem Marktumfeld, das angesichts der geopolitischen Lage nach wie vor
herausfordernd ist. Der strategische Konzernumbau zahlt sich immer mehr aus:
Unsere Wachstumsfelder Service und Energy leisten kräftige Beiträge - und
die vereinbarte Übernahme von FFG ist ein echter Gamechanger für unser
profitabel wachsendes Defense-Geschäft: Wir bauen es zu einer tragenden
Säule des Konzerns aus und werden damit unser Umsatz- und Renditeziel für
2030 deutlich früher erreichen", erklärt DEUTZ-CEO Dr. Sebastian Schulte.
Getragen wurde die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr vor allem von den
Bereichen Engines, Service und Energy. Einen spürbaren Beitrag zur
Profitabilitätssteigerung leistete zudem das Kostenprogramm Future Fit im
Bereich Engines, dessen Maßnahmen voll im Plan liegen.
"Unsere gestiegene Profitabilität zeigt, dass sich unsere Kostendisziplin
auszahlt. Neben der positiven Umsatzentwicklung hat vor allem unser
Future-Fit-Programm dazu beigetragen, das bereinigte Ergebnis um mehr als 40
Prozent zu steigern. Dass unsere Maßnahmen greifen, zeigt sich besonders
deutlich durch die Trendwende im Engines-Geschäft. Dessen bereinigtes
Ergebnis verbessert sich stetig und hat sich im Berichtszeitraum - zwar noch
auf geringem Niveau - mehr als verfünffacht. Auf dieser Basis bestätigen wir
unsere Prognose für das Gesamtjahr 2026", sagt DEUTZ-CFO Oliver Neu.
DEUTZ beschleunigt strategischen Konzernumbau: FFG-Übernahme als Gamechanger
im Defense-Bereich, Energy-Geschäft weiter ausgebaut
DEUTZ treibt seinen strategischen Konzernumbau durch eine
Milliarden-Transaktion deutlich voran: Anfang Juli hat das Unternehmen eine
Vereinbarung zur Übernahme von 100 % der Anteile an der FFG Flensburger
Fahrzeugbau Gesellschaft mbH geschlossen. FFG entwickelt, modernisiert und
wartet militärische Fahrzeuge - von Berge- und Schützenpanzern über
Mannschaftstransporter bis zu Spezialfahrzeugen - und zählt zu den führenden
europäischen Anbietern militärischer Land- und Spezialfahrzeuge. Mit mehr
als 1.100 Mitarbeitenden ist das Unternehmen einer der wichtigsten Partner
der Bundeswehr, Lieferant für Streitkräfte in mehr als 15 Nationen und
Rückgrat für rund 30 Fahrzeugplattformen.
Bereits 2025 hatte sich DEUTZ mit der Übernahme von SOBEK im
Verteidigungsbereich strategisch positioniert; Anfang Juli 2026 startete im
Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit ARX Robotics die industrielle
Serienfertigung des GEREON, einem unbemannten Bodensystem für den Einsatz im
Gefechtsfeld. Durch die Übernahme von FFG wird DEUTZ nun zu einem zentralen
Akteur in diesem Markt: FFG bringt seine Fahrzeug- und Plattformkompetenz
sowie den Zugang zu langlaufenden Verteidigungsprogrammen ein, DEUTZ ergänzt
Antriebs-, Energie- und Industrialisierungskompetenz sowie ein weltweites
Servicenetz. So entsteht ein führender Anbieter für militärische Fahrzeuge,
Antriebe und Energielösungen - made in Germany.
Die Transaktion hat ein Volumen von rund 1,6 Mrd. EUR und soll teilweise in
bar sowie teilweise durch die Ausgabe neuer DEUTZ-Aktien an die bisherigen
Eigentümerfamilien der FFG beglichen werden, die dadurch als langfristig
orientierte Ankeraktionäre bis zu 29,9 % der Anteile an der DEUTZ AG halten
würden. Der Vollzug der Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt
der Zustimmung der Aktionäre zur geplanten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage
im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung am 24. August 2026. [1]
"FFG soll künftig den Kern unseres Defense-Geschäfts bilden, wobei alle
Geschäftsbereiche von Synergien und neuen Marktzugängen profitieren können.
Durch die Übernahme erhöhen wir einmal mehr unsere Resilienz und steigen
umsatz- und ergebnisseitig in eine ganz neue Liga auf. Allein FFG soll im
nächsten Jahr einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erwirtschaften -
bei einer Marge von über 20 %. Dadurch schaffen wir nachhaltigen Mehrwert
auch für unsere Aktionäre", betont Schulte.
Weiterhin hat DEUTZ im ersten Halbjahr auch den Ausbau seines
Energy-Geschäfts vorangetrieben: Nach der Übernahme von Frerk Aggregatebau
im Februar erwarb DEUTZ Anfang Juni Maxi Trust Power, einen brasilianischen
Hersteller von Gas- und Dieselgeneratoren. Damit stärkt DEUTZ seine
Marktposition in Lateinamerika, erweitert sein globales Netzwerk als
Anbieter und Systemintegrator dezentraler Energieversorgungslösungen und
ergänzt sein entsprechendes Produktportfolio. Der Energy-Bereich soll im
laufenden Geschäftsjahr bereits einen profitablen Umsatz von über 300 Mio. EUR
zum Konzernumsatz beisteuern und in den nächsten fünf Jahren auf über 1 Mrd.
EUR ansteigen.
Darüber hinaus schreitet auch die Expansion des Servicegeschäfts voran:
Anfang Juni hat DEUTZ das US-amerikanische Unternehmen G&T Truck Repair
erworben und dadurch seine Aftermarket-Präsenz in den USA ausgebaut.
Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2026 im Detail
DEUTZ verbuchte im ersten Halbjahr 2026 mit 1.331,3 Mio. EUR einen starken
Auftragseingang (H1 2025: 1.034,1 Mio. EUR). Der Auftragszuwachs wurde von den
derzeit drei größten Geschäftssegmenten des Konzerns getragen: Engines,
Service und Energy. Während das Engines-Segment unter anderem von leichten
Markterholungstendenzen insbesondere im Baumaschinensektor profitierte,
konnte das Auftragsvolumen des Service-Segments durch die weiterhin
fokussierte Umsetzung regionaler Wachstumsinitiativen - sowohl organisch als
auch anorganisch - deutlich gesteigert werden. Das seit 2024 deutlich
ausgebaute Energy-Geschäft, das im Berichtszeitraum rund 20 % des
Auftragseingangs auf Konzernebene ausmachte, steuerte zu dessen Anstieg mehr
als die Hälfte bei. Auf die Anfang Februar übernommene Frerk Aggregatebau
entfielen dabei knapp 160 Mio. EUR.
Der Auftragsbestand des DEUTZ-Konzerns summierte sich zum Halbjahresende auf
713,6 Mio. EUR und lag damit auf einem sehr hohen Niveau (30. Juni 2025: 490,9
Mio. EUR).
Auch beim Umsatz erzielte DEUTZ ein deutliches Plus gegenüber dem
Vergleichszeitraum im Vorjahr von 10,7 % auf 1.115,3 Mio. EUR. Dazu trugen
alle Segmente bei - allen voran DEUTZ Energy mit einem Umsatzplus von rund
37 Mio. EUR, gefolgt von Service mit +28 Mio. EUR, Engines +23 Mio. EUR und
Defense & Sonstiges +17 Mio. EUR. [2]
Das bereinigte Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) [3] legte im
Berichtszeitraum deutlich um 43,1 % auf 79,7 Mio. EUR zu (H1 2025: 55,7 Mio.
EUR). Dieser Anstieg um 24 Mio. EUR ist zum einen auf die deutliche
Ergebnissteigerung im Engines-Segment zurückzuführen: infolge des
Umsatzwachstums bzw. einer verbesserten Werksauslastung, positiven
Mixeffekten sowie realisierten Kosteneinsparungen durch das
Future-Fit-Programm hat sich dessen bereinigtes Ergebnis im
Vergleichszeitraum signifikant um 19,6 Mio. EUR auf 24,3 Mio. EUR erhöht (H1
2025: 4,7 Mio. EUR). Den größten Anteil am bereinigten Ergebnis hatte mit 51,4
Mio. EUR
(H1 2025: 50,7 Mio. EUR) nach wie vor das Service-Segment. Die stark
wachsenden Segmente Energy und Defense & Sonstiges haben 12,3 Mio. EUR bzw.
5,2 Mio. EUR beigetragen und konnten mit 10,6 % bzw. 10,0 % bereits
Ergebnismargen erzielen, die deutlich über der Konzernmarge liegen. Aufgrund
des Aufbaus von Strukturkosten im Vorgriff auf weiteres Wachstum wurde der
Ergebniszuwachs im Vergleich zum Umsatzzuwachs jedoch leicht gedämpft. Mit
Blick auf das zweite Halbjahr ist daher mit einer weiteren Umsatz- und
Ergebnissteigerung zu rechnen.
Das NewTech-Segment hat die Gewinnschwelle bislang noch nicht erreicht und
das bereinigte Ergebnis auf Konzernebene somit weiterhin belastet. Durch
eine marktorientierte Ausrichtung der F&E-Projekte bei gleichzeitig
stringentem Kostenmanagement konnte es jedoch spürbar um 5,9 Mio. EUR auf
-13,5Mio. EUR verbessert werden (H1 2025: -19,4 Mio. EUR). Einhergehend mit dem
Anstieg des bereinigten Ergebnisses verbesserte sich die bereinigte
EBIT-Rendite auf Konzernebene deutlich von 5,5 % auf 7,1 %.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten
sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2026 auf 31,9 Mio. EUR (H1 2025:
60,8 Mio. EUR). Dass er damit trotz positiver Ergebnisentwicklung unter dem
Vorjahresniveau lag, ist insbesondere auf den auftrags- und saisonbedingt
höheren Bestand an Vorräten zurückzuführen. Darüber hinaus trugen auch die
höhere Auszahlung von ergebnisabhängigen Gehalts- und Lohnbestandteilen
sowie Abfindungszahlungen aus dem Future-Fit-Programm dazu bei.
Der Free Cashflow vor M&A belief sich infolge der Entwicklung des Cashflows
aus laufender Geschäftstätigkeit auf -29,7 Mio. EUR (H1 2025: 14,4 Mio. EUR).
Geschäftsprognose 2026
DEUTZ rechnet für das Geschäftsjahr 2026 unverändert mit einem Konzernumsatz
zwischen 2,3 Mrd. EUR und 2,5 Mrd. EUR, einhergehend mit einer bereinigten
EBIT-Rendite zwischen 6,5 % und 8,0 %. Der Free Cashflow vor M&A-Ausgaben
soll sich weiterhin auf einen hohen zweistelligen Mio.-EUR-Betrag belaufen.
DEUTZ-Konzern:
Überblick[1][4] 1.
#_ftn4
in Mio. EUR
H1 2026 H1 2025 Delta Q2 Q2 Delta
2026 2025
Auftragseingang 1.331,3 1.034,1 28,7 560,3 488,0 14,8%
%
Umsatz 1.115,3 1.007,1 10,7 585,3 518,1 13,0
% %
EBITDA (vor 122,7 95,6 28,3 64,5 50,3 28,2
Sondereffekten)[1][5] % %
1. #_ftn5
EBITDA-Rendite (vor 11,0 % 9,5 % +1,5 11,0 9,7 % +1,3
Sondereffekten)[1][6] PP % PP
1. #_ftn6
EBITDA 101,1 65,7 53,9 46,5 46,1 0,9 %
%
Bereinigtes Ergebnis 79,7 55,7 43,1 42,4 30,1 40,9
(EBIT vor % %
Sondereffekten)[1][7]
1. #_ftn7
EBIT-Rendite (vor 7,1 % 5,5 % +1,6 7,2 % 5,8 % +1,4
Sondereffekten)[1][8] PP PP
1. #_ftn8
Sondereffekte[1][9] 1. -28,8 -37,4 -23,0 -22,6 -7,8 189,7-
#_ftn9 % %
EBIT 50,9 18,3 178,1 19,8 22,3 -11,2-
% %
Free Cashflow[1][10] -185,4 4,5 - -86,2 -19,3 -346,-
1. #_ftn10 6 %
Free Cashflow (vor M&A) -29,7 14,4 - -22,5 -9,0 -150,-
0 %
Nettofinanzposition -520,5 -269,4 -93,2
(30.06./31.12.)[1][11] %
1. #_ftn11
Working Capital 463,4 382,9 21,0
(30.06./31.12.)[1][12] %
1. #_ftn12
Working-Capital-Quote 19,5 % 18,6 % +0,9
(Durchschnitt) PP
(30.06./31.12.)[1][13]
1. #_ftn13
Investitionen (nach 60,1 35,4 69,8 37,7 19,0 98,4
Zuschüssen)[1][14] 1. % %
#_ftn14
davon Nutzungsrechte 21,7 5,8 274,1 18,4 4,8 283,3
aus % %
Leasingverhältnissen
nach IFRS 16
F&E-Quote[1][15] 1. 4,0 % 4,5 % -0,5
#_ftn15 PP
F&E-Ausgaben (nach 44,6 45,1 -1,1 22,9 22,5 1,8 %
Zuschüssen) %
Mitarbeiter (Anzahl zum 6.316 5.571 13,4
30.06.)[1][16] 1. %
#_ftn16
DEUTZ-Konzern
in Mio. EUR
H1 2026 H1 2025 Del- Q2 Q2 Del-
ta 2026 2025 ta
Auftragseingang 1.331,3 1.034,1 28,7 560,3 488,0 14,8
% %
Umsatz 1.115,3 1.007,1 10,7 585,3 518,1 13,0
% %
Bereinigtes EBITDA (vor 122,7 95,6 28,3 64,5 50,3 28,2
Sondereffekten) % %
EBITDA-Rendite (vor 11,0 % 9,5 % +1,5 11,0 9,7 % +1,3
Sondereffekten) PP % PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT 79,7 55,7 43,1- 42,4 30,1 40,9-
vor Sondereffekten)[1][17] % %
1. #_ftn17
EBIT-Rendite (vor 7,1 % 5,5 % +1,6 7,2 % 5,8 % +1,4
Sondereffekten)[1][18] 1. PP PP
#_ftn18
DEUTZ Engines
in Mio. EUR
H1 H1 Del- Q2 Q2 Del-
2026 2025 ta 2026 2025 ta
Auftragseingang 703,0 615,3 14,3 329,8 319,2 3,3
% %
Umsatz 642,4 619,3 3,7 335,7 328,0 2,3
% %
Bereinigtes EBITDA (vor 57,6 38,5 49,6 29,7 22,1 34,4
Sondereffekten) % %
EBITDA-Rendite (vor 9,0 % 6,2 % +2,8 8,8 % 6,7 % +2,1
Sondereffekten) PP PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT 24,3 4,7 417,- 12,8 5,0 156,-
vor Sondereffekten) 0% 0%
EBIT-Rendite (vor 3,8 % 0,8 % +3,0 3,8 % 1,5 % +2,3
Sondereffekten) PP PP
DEUTZ Service
in Mio. EUR
H1 H1 Del- Q2 Q2 Del-
2026 2025 ta 2026 2025 ta
Auftragseingang 311,8 268,5 16,1 151,9 126,4 20,2
% %
Umsatz 298,2 269,9 10,5 150,1 131,6 14,1
% %
Bereinigtes EBITDA (vor 57,1 54,9 4,0 28,5 25,9 10,0
Sondereffekten) % %
EBITDA-Rendite (vor 19,1 20,3 -1,2 19,0 19,7 -0,7
Sondereffekten) % % PP % % PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT 51,4 50,7 1,4% 25,4 23,7 7,2%
vor Sondereffekten)
EBIT-Rendite (vor 17,2 18,8 -1,6 16,9 18,0 -1,1
Sondereffekten) % % PP % % PP
DEUTZ Energy
in Mio. EUR
H1 H1 Delta Q2 Q2 Delta
2026 2025 2026 2025
Auftragseingang 261,4 89,6 191,7 54,7 21,2 158,0
% %
Umsatz 116,5 79,3 46,9 65,7 40,4 62,6
% %
Bereinigtes EBITDA (vor 14,0 16,7 -16,2 9,9 9,2 7,6 %
Sondereffekten) %
EBITDA-Rendite (vor 12,0 21,1 -9,1 15,1 22,8 -7,7
Sondereffekten) % % PP % % PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT 12,3 15,5 -20,6- 9,0 8,6 4,7%
vor Sondereffekten) %
EBIT-Rendite (vor 10,6 19,5 -8,9 13,7 21,3 -7,6
Sondereffekten) % % PP % % PP
DEUTZ NewTech
in Mio. EUR
H1 H1 Delta Q2 Q2 Delta
2026 2025 2026 2025
Auftragseingang 7,1 10,7 -33,6 2,2 9,7 -77,3
% %
Umsatz 6,1 3,2 90,6 3,8 1,8 111,1
% %
Bereinigtes EBITDA (vor -12,8 -19,0 32,6 -6,8 -7,2 5,6 %
Sondereffekten) %
EBITDA-Rendite (vor -209,- -593,- +384,- -178,- -400,- +221,-
Sondereffekten) 8 % 8 % 0 PP 9 % 0 % 1 PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT -13,5 -19,4 30,4% -7,1 -7,4 4,1%
vor Sondereffekten)
EBIT-Rendite (vor -221,- -606,- +385,- -186,- -411,- +224,-
Sondereffekten) 3 % 3 % 0 PP 8 % 1 % 3 PP
DEUTZ Defense & Sonstiges
in Mio. EUR
H1 H1 Del- Q2 Q2 Delta
2026 2025 ta 2026 2025
Auftragseingang 48,0 50,0 -4,0 21,7 11,5 88,7
% %
Umsatz 52,1 35,4 47,2 30,0 16,3 84,0
% %
Bereinigtes EBITDA (vor 6,8 4,5 51,1 3,2 0,3 966,7
Sondereffekten) % %
EBITDA-Rendite (vor 13,1 12,7 +0,4 10,7 1,8 +8,9
Sondereffekten) % % PP % % PP
Bereinigtes Ergebnis (EBIT vor 5,2 4,2 23,8- 2,3 0,2 1050,-
Sondereffekten) % 0%
EBIT-Rendite (vor 10,0 11,9 -1,9 7,7 1,2 +6,5
Sondereffekten) % % PP % % PP
Der Zwischenbericht ist abrufbar unter www.deutz.com/de/investor-relations.
Nächste Termine
24. August 2026: Außerordentliche virtuelle Hauptversammlung
5. November 2026: Quartalsmitteilung 1. bis 3. Quartal 2026
Ansprechperson für diese
Pressemitteilung:
Lars Boelke Svenja Deißler
Leiter Investor Relations, Senior Manager Investor
Communications und Relations & ESG
Tel. +49 (0) 221 822-3600 Tel. +49 (0) 221 822-2491
lars.boelke@deutz.com svenja.deissler@deutz.com
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen
enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung von DEUTZ beruhen. Verschiedene bekannte wie auch
unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen,
dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung des
DEUTZ-Konzerns wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.
Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die DEUTZ in veröffentlichten
Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen unter www.deutz.com zur
Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse
oder Entwicklungen anzupassen.
Über die DEUTZ AG
Die DEUTZ AG hat sich in den letzten Jahren vom Hersteller klassischer
Antriebe zum Systemanbieter innovativer und nachhaltiger Mobilitäts- und
Energielösungen entwickelt. 1864 gegründet gilt das bis heute in Köln
ansässige Unternehmen als älteste Motorenfabrik der Welt. Kern der
Geschäftstätigkeit ist weiterhin die Entwicklung, Produktion und Vertrieb
leistungsstarker Antriebssysteme für Off-Highway-Anwendungen, ergänzt durch
alternative Antriebslösungen sowie dezentrale Energie- und
Stromerzeugungssysteme, mit denen DEUTZ zur Transformation der Mobilitäts-
und Energieversorgung beiträgt. DEUTZ-Lösungen kommen unter anderem in Bau-
und Landmaschinen, Material-Handling-Anwendungen wie Gabelstaplern oder
Hebebühnen, stationären Anlagen wie Stromerzeugungsaggregaten sowie Nutz-
und Schienenfahrzeugen zum Einsatz. Ein umfassendes Serviceangebot, das sich
von der Wartung und Reparatur über den Ersatzteilehandel bis hin zum
Remanufacturing erstreckt und durch digitale, datenbasierte Services
kontinuierlich erweitert wird, komplettiert das breit aufgestellte
Produktportfolio. Mit rund 1.250 Vertriebs- und Servicestandorten in beinahe
180 Ländern bietet DEUTZ seinen Kunden damit ein integriertes Angebot aus
einer Hand. DEUTZ beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter und erzielte
im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von gut 2,0 Milliarden Euro. Weitere
Informationen finden Sie auf www.deutz.com.
[1] Der Vollzug der Transaktion steht neben der Zustimmung der Aktionäre zur
geplanten Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Rahmen der außerordentlichen
Hauptversammlung unter anderem unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die
zuständigen Behörden und wird für Ende 2026 bis zum ersten Quartal 2027
erwartet.
[2] Gerundete Werte.
[3] Zur besseren Vergleichbarkeit der operativen Ertragskraft des
Unternehmens im Zeitablauf umfassen die Sondereffekte seit dem Geschäftsjahr
2026 auch Effekte aus Kaufpreisallokationen (M&A-Transaktionen). Die
Vorjahresangabe zum bereinigten Ergebnis wurde entsprechend von 47,1 Mio. EUR
auf 55,7 Mio. EUR angepasst, die bereinigte EBIT-Rendite von 4,7 % auf 5,5 %.
Sondereffekte H1 2026: -28,8 Mio. EUR; im Wesentlichen bedingt durch Kosten im
Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm, Effekte aus
Kaufpreisallokationen sowie Kosten durch strategische Projekte und
Unternehmenserwerbe. Sondereffekte H1 2025: -37,4 Mio. EUR; im Wesentlichen
bedingt durch Kosten im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm sowie
Effekten aus Kaufpreisallokationen.
[4] Zur besseren Vergleichbarkeit der operativen Ertragskraft des
Unternehmens im Zeitablauf umfassen die Sondereffekte seit dem Geschäftsjahr
2026 auch Effekte aus Kaufpreisallokationen (M&A-Transaktionen). Die
Vorjahresangaben der um Sondereffekte bereinigten Kennzahlen in dieser sowie
der nachfolgenden Tabelle wurden entsprechend angepasst.
[5] Vorjahresangaben: 94,5 Mio. EUR bzw. 49,9 Mio. EUR.
[6] Vorjahresangaben: 9,4 % bzw. 9,6 %.
[7] Vorjahresangaben: 47,1 Mio. EUR bzw. 26,1 Mio. EUR.
[8] Vorjahresangaben: 4,7 % bzw. 5,0 %.
[9] Vorjahresangaben: -28,8 Mio. EUR bzw. -3,8 Mio. EUR.
[10] Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitionstätigkeit
abzüglich Zinsausgaben.
[11] Zahlungsmittel und -äquivalente abzgl. kurz- und langfristiger
zinstragender Finanzschulden.
[12] Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
[13] Working Capital als Durchschnitt der letzten vier Quartalsstichtage im
Verhältnis zum Umsatz der vergangenen zwölf Monate.
[14] Investitionen in Sachanlagen (inkl. Nutzungsrechten aus
Leasingverträgen) und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte
Entwicklungsleistungen im Hinblick auf das Produktportfolio.
[15] Forschungs- und Entwicklungsausgaben (nach Zuschüssen) im Verhältnis zu
den Umsatzerlösen.
[16] Mitarbeiterzahl in FTE (Full Time Equivalent).
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51149 Köln (Porz-Eil)
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Standard); Freiverkehr in Hamburg, Hannover, München,
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2378218 06.08.2026 CET/CEST
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