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EQS-News: Continental startet mit gutem zweiten Quartal in die finale Phase der Neuaufstellung (deutsch)

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Continental startet mit gutem zweiten Quartal in die finale Phase der Neuaufstellung

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EQS-News: Continental AG / Schlagwort(e):
Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis
Continental startet mit gutem zweiten Quartal in die finale Phase der
Neuaufstellung

04.08.2026 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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* Konzernumsatz 4,4 Milliarden Euro (Q2 2025: 4,9 Milliarden Euro,
organisches Wachstum -0,3 Prozent)

* Bereinigtes EBIT 570 Millionen Euro (Q2 2025: 422 Millionen Euro, +35,1
Prozent)

* Bereinigte EBIT-Marge 12,9 Prozent (Q2 2025: 9,6 Prozent)

* Nettoergebnis 274 Millionen Euro (Q2 2025: 506 Millionen Euro, -45,9
Prozent, im Wesentlichen aufgrund Spin-off von Aumovio)

* Bereinigter Free Cashflow 216 Millionen Euro (Q2 2025: -46 Millionen
Euro)

* Verkauf von ContiTech ist abschließender Schritt der Neuaufstellung

* Christian Kötz, CEO: "Unsere positive Entwicklung haben wir fortgesetzt.
Mit unserer Neuaufstellung als reiner Reifenhersteller befinden wir uns
auf der Zielgeraden"

* Roland Welzbacher, CFO: "Wir haben unsere Profitabilität und den Free
Cashflow deutlich gesteigert. Ausschlaggebend waren bei Tires
insbesondere der höhere Anteil von Reifen ab 18 Zoll, geringere
Wechselkurs- und Zolleinflüsse sowie positive Effekte aus
Rohmaterialpreisen"

* Ausweis für Continental-Konzern im Ausblick erfolgt ohne ContiTech
aufgrund des geplanten Verkaufs

Hannover, 4. August 2026. Continental hat sich auch im zweiten Quartal 2026
positiv entwickelt. Der Unternehmensbereich Tires erzielte ein gutes
Ergebnis mit einer bereinigten EBIT-Marge oberhalb der Prognose für das
laufende Geschäftsjahr. ContiTech hat das Quartal wie erwartet mit einer
soliden Leistung abgeschlossen. Darüber hinaus lag der bereinigte Free
Cashflow deutlich über dem Vorjahresniveau. Zu den Verbesserungen haben vor
allem der höhere Anteil von Reifen ab 18 Zoll, noch positive
Rohmaterialpreiseffekte, geringere Wechselkurs- und Zolleinflüsse sowie eine
starke Kostendisziplin beigetragen. Dem wirkte ein weiterhin schwaches
weltweites Konjunkturumfeld entgegen. So waren die Reifenersatzmärkte in
Nordamerika sowie die weltweite Automobilproduktion im zweiten Quartal
erneut rückläufig. Die Umsatzentwicklung wurde im Wesentlichen durch den
Anfang Februar 2026 erfolgten Verkauf des Geschäftsfelds Original Equipment
Solutions (OESL) beeinflusst. Bereinigt um Wechselkurseffekte und
Veränderungen im Konsolidierungskreis, lag der Umsatz etwa auf
Vorjahresniveau.

Continental hat einen weiteren entscheidenden Schritt in ihrer strategischen
Neuaufstellung vollzogen: Anfang Juli unterzeichnete der DAX-Konzern den
Vertrag über den Verkauf des Unternehmensbereichs ContiTech an Lone Star
Funds. Dadurch wird ContiTech künftig als nicht fortgeführte
Geschäftsaktivität ausgewiesen und nicht mehr im Konzernausblick
berücksichtigt.

"Unsere positive Entwicklung haben wir fortgesetzt. Im Reifenbereich haben
wir im zweiten Quartal eine gute Ergebnismarge oberhalb des Ausblicks für
2026 erzielt. Damit liegen wir innerhalb unserer Erwartungen für das
Gesamtjahr. Anfang Juli haben wir zudem den Vertrag zum Verkauf von
ContiTech unterzeichnet. Mit unserer Neuaufstellung als reiner
Reifenhersteller befinden wir uns auf der Zielgeraden", sagt Christian Kötz,
Vorstandsvorsitzender von Continental.

Profitabilität deutlich gesteigert

Im abgelaufenen Quartal erwirtschaftete Continental einen Konzernumsatz in
Höhe von 4,4 Milliarden Euro (Q2 2025: 4,9 Milliarden Euro, -9,1 Prozent).
Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des
Geschäftsfelds Original Equipment Solutions (OESL) Anfang Februar 2026.
Bereinigt um den Einfluss von Wechselkurseffekten und
Konsolidierungskreisveränderungen, lag die organische Umsatzentwicklung bei
-0,3 Prozent. Continental steigerte das bereinigte operative Ergebnis auf
570 Millionen Euro (Q2 2025: 422 Millionen Euro, +35,1 Prozent). Die
bereinigte EBIT-Marge erhöhte sich auf 12,9 Prozent nach 9,6 Prozent im
Vorjahresquartal.

Das Nettoergebnis belief sich im zweiten Quartal auf 274 Millionen Euro (Q2
2025: 506 Millionen Euro, -45,9 Prozent). Grund für den Rückgang ist im
Wesentlichen der Spin-off von Aumovio. Der bereinigte Free Cashflow stieg
auf 216 Millionen Euro
(Q2 2025: -46 Millionen Euro).

"Wir haben unsere Profitabilität und den Free Cashflow deutlich gesteigert.
Ausschlaggebend waren bei Tires insbesondere der höhere Anteil von Reifen ab
18 Zoll, geringere Wechselkurs- und Zolleinflüsse sowie positive Effekte aus
Rohmaterialpreisen. Für die zweite Jahreshälfte rechnen wir jedoch mit
deutlich höheren Kosten für Rohmaterialien. Entsprechend haben wir bereits
Gegenmaßnahmen ergriffen", sagt Roland Welzbacher, Finanzvorstand von
Continental.

Gedämpfte Konjunktur

Die relevanten Märkte für Continental waren im zweiten Quartal 2026 von
einer weiterhin gedämpften weltweiten Konjunkturdynamik geprägt. So legte
der europäische Reifenersatzmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
importbedingt zwar um 3 Prozent zu, in Nordamerika ging er jedoch um 1
Prozent zurück. Ebenso lag die weltweite Automobilproduktion etwa 1,0
Prozent unter der des Vorjahresquartals.

Kennzahlen des Continental-Konzerns

1. Januar Zweites
bis 30. Juni Quartal
Mio. EUR 2026 2025 2026 2025
in in
% %
Umsatz 8.809 9.761 -9,- 4.413 4.856 -9,-
7 1
Umsatz bereinigt1 8.808 9.036 -2,- 4.413 4.418 -0,-
5 1
Bereinigtes 1.093 914 +19- 570 422 +35-
operatives ,5 ,1
Ergebnis (EBIT
bereinigt)2
in % des 12,4 10,1 12,9 9,6
bereinigten
Umsatzes

Konzernergebnis, 474 574 -17- 274 506 -45-
den ,3 ,9
Anteilseignern
zuzurechnen
Ergebnis pro 2,37 2,87 -17- 1,37 2,53 -45-
Aktie in EUR, ,3 ,9
unverwässert
Ergebnis pro 2,37 2,87 -17- 1,37 2,53 -45-
Aktie in EUR, ,3 ,9
verwässert

Investitionen3 437 585 -25- 229 353 -35-
,3 ,3
in % vom Umsatz 5,0 6,0 5,2 7,3

Bereinigter Free 251 -261 216 -46
Cashflow

Netto-Finanzschul- 5.514 6.316 -12-
den (zum 30.06.) ,7
(Pro Forma) 2,0 2,1
Leverage Ratio4

Die Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte
der fortgeführten Aktivitäten des Konzerns sowie der nicht fortgeführten
Aktivitäten des Unternehmensbereichs ContiTech. Lediglich das den
Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis und die entsprechenden Werte
für das Ergebnis pro Aktie umfassen darüber hinaus die nicht fortgeführten
Aktivitäten der ehemaligen Unternehmensbereiche Automotive und Contract
Manufacturing.

1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.

2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus
Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und
Sondereffekte.

3 Investitionen in Sachanlagen und Software.

4 Netto-Finanzschulden / EBITDA der zurückliegenden zwölf Monate.

5 Pro Forma Leverage Ratio; EBITDA bereinigt um den Einfluss von -680
Millionen Euro aus Desinvestitionen im Zusammenhang mit der Ausgliederung
von Aumovio sowie Bewertungseffelte im Zusammenhang mit dem Verkauf von
Original Equipment Solutions (-156 Millionen Euro)

Ausblick: Ausweis für Continental-Konzern erfolgt ohne ContiTech

Infolge des inzwischen unterzeichneten Verkaufsvertrags von ContiTech
beinhaltet der Ausblick von Continental auf Unternehmensbereichsebene nur
noch das Reifengeschäft; der Konzernausblick ist entsprechend angepasst.
ContiTech wird als nicht fortgeführte Aktivität separat ausgewiesen. Die
Prognosen für Umsatz und bereinigte EBIT-Marge von Tires und ContiTech
bleiben unverändert.

Auf Basis der Annahmen zur Geschäftsentwicklung und der durchschnittlichen
Wechselkurse des ersten Halbjahres erwartet Continental die im Folgenden
dargestellten Kennzahlen.

Für die fortgeführten Aktivitäten:

Continental rechnet für den Konzern mit einem Umsatz in einer Bandbreite von
rund 13,2 bis 14,2 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund
12,0 bis 13,5 Prozent.

Für den Unternehmensbereich Tires erwartet Continental einen Umsatz von rund
13,2 bis 14,2 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 13,0
bis 14,5 Prozent.

Die Investitionen vor Finanzinvestitionen sollten zwischen rund 7,0 und 8,0
Prozent vom Umsatz liegen.

Der bereinigte Free Cashflow wird zwischen rund 0,7 und 1,1 Milliarden Euro
erwartet.

Für die nicht fortgeführten Aktivitäten des Unternehmensbereichs ContiTech
erwartet Continental operativ und ohne die Auswirkungen des IFRS-5-Standards
unverändert einen Umsatz von rund 4,2 bis 4,8 Milliarden Euro und eine
bereinigte EBIT-Marge von rund 7,0 bis 8,5 Prozent.

Tires: Ergebnismarge über Jahresprognose

Im zweiten Quartal lag der Umsatz des Reifenbereichs bei 3,3 Milliarden Euro
(Q2 2025: 3,3 Milliarden Euro, -0,2 Prozent). Bereinigt um den Einfluss von
Wechselkurseffekten und Konsolidierungskreisveränderungen, ergab sich eine
organische Umsatzentwicklung von +0,3 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge lag
bei 15,3 Prozent und damit deutlich über jener des Vorjahresquartals (Q2
2025: 12,1 Prozent). Zu dieser Verbesserung trugen vor allem der höhere
Anteil von Reifen ab 18 Zoll, positive Rohmaterialpreiseffekte sowie
geringere Wechselkurs- und Zolleinflüsse bei.

Im Fahrradsegment bewies Continental zudem ihre technologische Kompetenz und
ihre Nähe zum Spitzensport. Bei der diesjährigen Tour de France fuhren sechs
Teams und damit mehr als ein Viertel des Pelotons auf Rennradreifen aus dem
Werk Korbach (Deutschland). Während der Rundfahrt kamen so über 1.000 Reifen
von Continental zum Einsatz. Auch der diesjährige Sieger der Tour de France,
Tadej Pogaar, bestritt die mehr als 3.000 Kilometer auf Reifen von
Continental. Die eingesetzten Reifen sind dabei baugleich mit den im
Fachhandel für Endkunden erhältlichen Serienprodukten.

In Korbach setzt Continental erstmals auch auf einen unternehmenseigenen
Windpark zur Energieerzeugung. Drei Windenergieanlagen werden dort künftig
gemeinsam mit bereits bestehenden Photovoltaikanlagen rund zwei Drittel des
Strombedarfs des Reifenwerks decken. Die Windräder werden voraussichtlich
rund 55 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Continental plant dafür
Investitionen in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags.
Mit dem Projekt stärkt das Unternehmen die standortnahe Energieversorgung,
erhöht die Planungssicherheit bei den Energiekosten und verringert die
Abhängigkeit von volatilen Energiemärkten.

Mit dem Bau eines neuen, hoch automatisierten Fertigwarenlagers in Mount
Vernon im US-Bundesstaat Illinois stärkt Continental weiter ihr
Distributionsnetzwerk in Nordamerika. Das Unternehmen plant dafür
Investitionen von insgesamt rund 76 Millionen US-Dollar. Das Lager soll 2027
in Betrieb gehen und eine Kapazität von rund 500.000 Pkw-Reifen bieten.
Continental will damit die Liefergeschwindigkeit erhöhen, die
Kundenbetreuung verbessern und die Logistik am größten Reifenstandort des
Unternehmens in den USA weiter modernisieren.

Im thailändischen Rayong hat das Unternehmen die Produktion von
Radial-Motorradreifen gestartet und beginnt den Ausbau seiner jährlichen
Produktionskapazität um rund drei Millionen Reifen für Pkw und leichte
Nutzfahrzeuge. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als 300 Millionen
Euro. Continental setzt auch in Rayong auf modernste Fertigungstechnik sowie
einen besonders hohen Automatisierungsgrad.

ContiTech: solides zweites Quartal

In einem weiterhin schwachen Marktumfeld hat ContiTech ein solides Ergebnis
erzielt. So lag der Umsatz bei 1,1 Milliarden Euro (Q2 2025: 1,6 Milliarden
Euro, -29,5 Prozent). Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus dem
Verkauf des Geschäftsfelds Original Equipment Solutions (OESL) Anfang
Februar 2026. Bereinigt um den Einfluss von Wechselkurseffekten und
Konsolidierungskreisveränderungen, ergab sich eine Veränderung in Höhe von
-3,7 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge belief sich auf 6,9 Prozent (Q2
2025: 8,0 Prozent). Umsatz und Ergebnismarge wurden durch die langsamer als
erwartete Markterholung belastet. Zudem werden Aufträge aus einzelnen
margenstarken Segmenten erst im zweiten Halbjahr umsatz- und
ergebniswirksam. Positive Effekte aus den ergriffenen Kostensenkungen und
operativen Verbesserungsmaßnahmen konnten diese Belastungen nur teilweise
kompensieren.

Continental hat mit dem Verkauf von ContiTech an Lone Star Funds einen
weiteren entscheidenden Schritt in ihrer strategischen Neuaufstellung
vollzogen. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt
behördlicher Genehmigungen, insbesondere der Freigabe durch die zuständigen
Kartellbehörden sowie weiterer marktüblicher Vollzugsbedingungen, und könnte
noch zum Jahreswechsel erfolgen.

Continental entwickelt und produziert als ein führender Reifenhersteller und
Industriespezialist nachhaltige, sichere und komfortable Lösungen unter
anderem für Automobilhersteller sowie Industrie- und Endkunden weltweit. Das
1871 gegründete Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von rund 19,7
Milliarden Euro und beschäftigt aktuell rund 76.000 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in 54 Ländern und Märkten.

Kontakt für Journalisten

Marc Siedler

Pressesprecher Wirtschaft & Finanzen

Continental

Telefon: +49 511 938-1278

Mobil: +49 151 24506041

E-Mail: marc.siedler@conti.de

Henry Schniewind

Leiter externe Kommunikation

Continental

Telefon: +49 511 938-21810

Mobil: +49 151 68864262

E-Mail: henry.schniewind@conti.de

Presseportal: www.continental-presse.de

Mediathek: www.continental.de/mediathek

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Quelle: dpa-AFX