Beflügelt das den schwächelnden Aktienkurs? McDonald’s hat heute neue Ziele für eine höhere operative Marge vorgestellt und ein Programm für bessere Lebensmittelqualität angekündigt. Außerdem will der Konzern Franchisenehmer finanziell unterstützen, die ihre Restaurants modernisieren.
Die Maßnahmen sind Teil der im Juni präsentierten Strategie „McDonald’s NEXT“. Sie umfasst ein neues Restaurantdesign, bessere Speisen und Getränke, kundenorientierte Innovationen sowie einen stärkeren Service. Hintergrund sind schwache Umsätze in den USA und die Zurückhaltung vieler Verbraucher angesichts der anhaltend hohen Inflation.
Unter dem Namen „Restaurant NEXT“ sollen Ausstattung, Technologie und Abläufe verbessert werden. Dazu gehört auch „ArchIQ“, ein KI-gestütztes Betriebssystem für Restaurants. Bis 2036 will McDonald’s bis zu 8,5 Milliarden US-Dollar bereitstellen, um die Investitionen der Franchisenehmer zu beschleunigen. Rund fünf Milliarden US-Dollar sollen bis 2030 fließen. Für „NEXT“ sind von 2027 bis 2030 zusätzlich 1,5 bis 2,0 Milliarden US-Dollar vorgesehen – neben den üblichen jährlichen Investitionen von etwa drei Milliarden US-Dollar.
McDonald’s erwartet, dass Effizienzgewinne den jährlichen Cashflow eines durchschnittlichen US-Restaurants um rund 100.000 US-Dollar erhöhen. Die Ausgaben der Betreiber sollen sich innerhalb von etwa vier Jahren amortisieren. Trotz der zusätzlichen Investitionen will der Konzern an anderer Stelle Kosten senken. Bis 2030 soll die operative Marge auf einen Wert im niedrigen bis mittleren 50-Prozent-Bereich steigen. 2025 lag sie bei 46,1 Prozent. Der Anteil der Verwaltungs- und Gemeinkosten am systemweiten Umsatz soll von voraussichtlich 2,2 Prozent im Jahr 2026 auf 1,9 Prozent sinken.
Auch das weltweite Filialnetz des im Dow Jones gelisteten Unternehmens soll weiter wachsen. Neueröffnungen sollen 2027 rund 2,5 Prozent zum Umsatzwachstum beitragen. Bis 2030 dürfte ihr Beitrag auf etwa zwei Prozent zurückgehen.
Heute, 15:01
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