BERLIN (dpa-AFX) - Drohnenangriffe im Zuge der militärischen Eskalation im Nahen Osten haben zwei Rechenzentren der Amazon
Die Angriffe haben strukturelle Schäden und Unterbrechungen der Stromversorgung verursacht, wie AWS weiter mitteilte. Teils seien Löscharbeiten nötig gewesen, wodurch zusätzliche Wasserschäden entstanden sind. Man arbeite mit lokalen Behörden zusammen und priorisiere die Sicherheit der Mitarbeitenden.
AWS: Lage bleibt "unvorhersehbar"
AWS hatte zunächst von "Objekten" gesprochen, die ein Rechenzentrum getroffen und "Funken und Feuer" verursacht hätten. Später bestätigte das Unternehmen, dass es sich um Drohnenangriffe gehandelt habe - die Ausfälle stünden im Zusammenhang mit dem "andauernden Konflikt im Nahen Osten". Kunden der Cloud-Sparte meldeten erhöhte Fehlerraten und eingeschränkte Verfügbarkeit zentraler Dienste.
Laut AWS wird es "mindestens einen Tag" dauern, bis Stromversorgung und Konnektivität vollständig wiederhergestellt sind. Das Unternehmen riet Kunden, Daten zu sichern und Anwendungen gegebenenfalls in andere AWS-Regionen zu verlagern. Das Umfeld bleibe angesichts des Konflikts "unvorhersehbar"./scr/DP/stk
Quelle: dpa-AFX