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29.04.2021 ‧ dpa-Afx

DGAP-Adhoc: Vorläufiges Konzernergebnis 2020 beträgt EUR - 22,6 Mio.; Vorstand schlägt vor, auch in 2021 keine Dividende wegen Folgen der Corona-Pandemie auszuschütten; für 2021 vorerst keine Prognose möglich (deutsch)

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IFA Hotel&Touristik

Vorläufiges Konzernergebnis 2020 beträgt EUR - 22,6 Mio.; Vorstand schlägt vor, auch in 2021 keine Dividende wegen Folgen der Corona-Pandemie auszuschütten; für 2021 vorerst keine Prognose möglich

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DGAP-Ad-hoc: LS INVEST AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis
Vorläufiges Konzernergebnis 2020 beträgt EUR - 22,6 Mio.; Vorstand schlägt
vor, auch in 2021 keine Dividende wegen Folgen der Corona-Pandemie
auszuschütten; für 2021 vorerst keine Prognose möglich

29.04.2021 / 14:08 CET/CEST
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Das vorläufige Konzernergebnis nach Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2020
beläuft sich auf
- EUR 22,6 Mio. Der Rückgang der Umsatzerlöse (- EUR 29,2 Mio.) beruht
erwartungsgemäß vorwiegend auf der obligatorischen Schließung der Hotels im
Zusammenhang mit den Pandemie-Einschränkungen und wurde teilweise von den
bekanntgemachten Entschädigungen aus der Betriebsschließungsversicherung
aufgefangen. Gleichzeitig verringerte sich der Materialaufwand (- EUR 9,9
Mio.), der Personalaufwand (- EUR 8,7 Mio.) und die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen (- EUR 10,6 Mio.); die Abschreibungen sind im Vorjahresvergleich
erhöht (+ EUR 7,2 Mio.). Der vorläufige Gewinn nach Steuern der LS INVEST AG
beläuft sich auf EUR 2,8 Mio.

Aufgrund der aktuellen Situation von Hotelschließungen im Zusammenhang mit
der Corona-Pandemie wird der Vorstand der Hauptversammlung voraussichtlich
vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2020 erneut keine Dividendenausschüttung
zu beschließen, sondern den Bilanzgewinn von EUR 2,8 Mio. vollständig in die
anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Die einbehaltenen Mittel sollen der
Absicherung des Betriebs der LS INVEST AG dienen.

Die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Weltwirtschaft
allgemein und auf die Tourismusbranche im Besonderen lassen sich nicht
absehen. Daher ist derzeit keine detaillierte Prognose für das Geschäftsjahr
2021 möglich. Der Vorstand geht davon aus, dass erwartungsgemäß sowohl die
Konzern-Kennzahlen als auch das Ergebnis der LS INVEST AG in 2021 rückläufig
sein werden; diese Annahme wird dadurch verstärkt, dass die
Betriebsschließungsversicherung in Zukunft die Auswirkungen der Pandemie
nicht mehr abdeckt, so dass hierdurch ein teilweiser Ausgleich der Verluste
nicht mehr - wie im Geschäftsjahr 2020 - erfolgen wird. Trotzdem sieht der
Vorstand aber gegenwärtig kein Risiko für den Fortbestand des Unternehmens.

Duisburg, 29. April 2021

LS INVEST AG
Der Vorstand

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Quelle: dpa-AFX