NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial
Bei der Parlamentswahl haben die Bürger der USA mit der Politik des republikanischen Präsidenten Donald Trump abgerechnet und den Demokraten die volle Kontrolle über die beiden Kammern des Kongresses übertragen. Die Ergebnisse am frühen deutschen Morgen waren so eindeutig, dass auch Trump nichts anderes übrig blieb, als zu gratulieren.
In Reaktion auf die Wahlergebnisse gaben die Renditen an den Anleihenmärkten nach. Zudem fiel der US-Dollar zum Euro. Diese Entwicklungen spiegeln die Erwartung wider, dass die demokratische Mehrheit im Kongress eine weitere Ausweitung der Fiskalpolitik eindämmen wird, was die Bedenken hinsichtlich der Staatsverschuldung mindert. Es wird davon ausgegangen, dass Aktien von den niedrigeren Renditen und der Zuversicht profitieren, dass die US-Wirtschaft weiterhin robust bleibt
"Die Kombination aus einer großen demokratischen Mehrheit im Kongress und der Erklärung von Präsident Trump, er sei bereit, mit der Opposition zusammenzuarbeiten, dürfte extreme politische Entwicklungen abbremsen", sagte George Saravelos, globaler Leiter der Devisenstrategie bei der Deutschen Bank.
Joachim Schallmayer, Leiter Kapitalmärkte und Strategie bei der Dekabank, schrieb: "Die Machtverhältnisse verändern sich deutlich, jedoch geordnet." Einzelne Branchen - vor allem Künstliche Intelligenz, Energie und Finanzen - könnten neue Rahmenbedingungen bekommen. So gelten die Demokraten als aufgeschlossen gegenüber Alternativen Energien, während Trump die Anbieter fossiler Rohstoffe bevorzugt. Entsprechend zogen im vorbörslichen Handel Werte aus der Solarindustrie wie First Solar
Derweil schauen die Anleger auch nach Texas, wo erstmals seit mehr als 30 Jahren die Demokraten die Gouverneurswahl gewonnen haben. Das birgt nun erhebliche Regulationsrisiken für das Firmenimperium von Elon Musk. Dementsprechend gerieten die Aktien des Elektroautobauers Tesla
Unter den weiteren Einzelwerten steht AMD
Quelle: dpa-AFX
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