FRANKFURT/PARIS/STOCKHOLM/WIEN (dpa-AFX) - Aktien aus der europäischen Stahlbranche werden am Mittwoch vom Gegenwind für konkurrierende Unternehmen aus China gestützt. Vor allem galt dies für die Papiere von Salzgitter
Anteilsscheine von Thyssenkrupp
Am Markt wurde darauf verwiesen, dass die chinesischen Stahlhersteller derzeit unter Druck stünden wegen hoher Rohstoffkosten und einer schwachen Nachfrage. Dies könne die Verhältnisse am Weltmarkt etwas verrücken, der neben den geopolitischen Krisenherden auch von Handelshemmnissen auf die Probe gestellt wird. Europa verlangt neuerdings Antidumpingzölle auf Stahlimporte aus China und in den USA droht Präsident Donald Trump den Kanadiern mit hohen Abgaben.
Dominic O'Kane von JPMorgan hob am Mittwoch hervor, dass die Stahlproduktion in China in einem Zehn-Tage-Zeitraum nochmals um 7 Prozent nachgelassen habe auf annualisiert 909 Millionen Tonnen. Baoshan Iron & Steel aus China musste daher in seinem jüngsten Ergebnisbericht einen Rückgang des Nettogewinns ausweisen. Als Grund verwiesen die Chinesen neben einer schwachen Inlandsnachfrage auch auf Handelshemmnisse./tih/ag/stk
Quelle: dpa-AFX
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