Die Moderna-Aktie hat ihren Höhenflug am Dienstag fortgesetzt. Rückenwind lieferte Wolfe Research: Das Analysehaus hob die Einstufung von „Underperform“ auf „Peer Perform“ an. Analystin Alexandria Hammond sieht einen klareren Weg für Intismeran, die gemeinsam mit Merck entwickelte Therapie gegen Hautkrebs.
Bereits am vergangenen Mittwoch legten die Moderna-Papiere um beinahe 180 Prozent zu. Auslöser war der Erfolg einer Phase-3-Studie: Die Kombination aus dem Messenger-RNA-basierten Präparat und Mercks Immuntherapie Keytruda erreichte bei Patienten mit operativ entferntem Melanom die wichtigsten Studienziele.
Damit haben sich laut Hammond die Aussichten auf eine mögliche Zulassung verbessert. Kurzfristig dürfte die Aktie allerdings vor allem von der Anlegerstory rund um Intismeran bewegt werden. Die Bezeichnung als „Krebsimpfung“ könnte den außergewöhnlich starken Anstieg zusätzlich befeuert haben.
Zugleich hält Hammond höhere Erfolgserwartungen für weitere Einsatzgebiete für gerechtfertigt. Dazu gehören muskelinvasiver Blasenkrebs, Nierenzellkrebs und nicht-kleinzelliger Lungenkrebs. Für Intismeran kalkuliert sie über alle vier Indikationen hinweg mit einem Spitzenumsatz von 9,2 Milliarden Dollar – ohne Risikoanpassung.
Die kompletten Ergebnisse der Studie werden im Oktober beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO) erwartet.
Nachdem die Aktie nach dem Kursfeuerwerk am vergangenen Mittwoch zunächst korrigiert hatte, legte sie gestern erneut einen Kurssprung hin. Beflügelt von der Hochstufung durch das Analystenhaus ging es am Dienstag 14,4 Prozent nach oben auf 158,83 Dollar. Damit nimmt die Aktie nun wieder Kurs auf das vor wenigen Tagen bei 176,66 Dollar markierte Jahreshoch. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich und setzt auch im AKTIONÄR-Depot weiter auf Moderna. Eine ausführliche große Einschätzung zu Moderna und weiteren Gewinnern lesen Sie in der neuen Ausgabe 36/2026 des AKTIONÄR, die Sie heute Abend ab 19 Uhr hier herunterladen können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Moderna.
Aktien der Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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