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Merck & Co: Rekordverdächtiger Deal – Aktie bärenstark

Merck & Co: Rekordverdächtiger Deal – Aktie bärenstark
Foto: Merck & Co., Inc.
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Michel Doepke Heute, 14:14 ‧ Michel Doepke
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Die Aktie des US-Pharma-Konzerns Merck & Co befindet sich in bestechender Form. Kurzfristig angetrieben durch den Forschungserfolg mit Moderna bei einem personalisierten Hautkrebsimpfstoff, steht der eher defensive Titel vor neuen Rekorden.

Indes hat das im Dow Jones gelistete Unternehmen einen weiteren Deal im Bereich der Onkologie eingefädelt. Für einen präklinischen Wirkstoffkandidaten legt Merck & Co eine rekordverdächtige Vorauszahlung (in diesem Stadium der Wirkstoffforschung) in Höhe von 400 Millionen Dollar auf den Tisch. Der gesamte Transaktionswert könnte sich sogar auf bis zu 2,13 Milliarden Dollar belaufen.

Objekt der Begierde ist die Substanz SPR2015 der chinesischen SciBrunch. Hierbei handelt es sich um einen KRAS-G12D-Inhibitor, der oral verfügbar ist.

Mit dem Wirkstoff erweitert Merck & Co sein Entwicklungsportfolio im Bereich der KRAS-Inhibitoren. Revolution Medicines konnte in diesem onkologischen Forschungsbereich in diesem Jahr einen Durchbruch bei Bauchspeicheldrüsenkrebs landen. Mit der Substanz Daraxonrasib (inzwischen in den USA unter dem Handelsnamen Rasonque zugelassen) konnte das Überleben bei Patienten mit der schwer behandelbaren Krebserkrankung in etwa verdoppelt werden.

Merck & Co muss in der Onkologie ohnehin Gas geben. Hintergrund: Das umsatzstärkste Medikament des Konzerns, das Krebsmittel Keytruda, verliert auf absehbare Zeit seinen Patentschutz. Dann muss die Patentklippe überwunden werden. Mit der milliardenschweren Übernahme von Terns Pharmaceuticals haben sich die Amerikaner in diesem Jahr unter anderem bereits im Leukämie-Bereich verstärkt.

Merck & Co. (WKN: A0YD8Q)

Merck & Co hat sich mit einem weiteren spannenden Wirkstoff verstärkt, allerdings für einen hohen Preis angesichts des frühen Stadiums. Die Aktie glänzt hingegen weiterhin mit hoher Relativer Stärke und konsolidiert auf hohem Niveau. Die Bewertung ist allerdings inzwischen knackig. Halteposition – AKTIONÄR-Leser liegen seit der Vorstellung in Ausgabe 42/25 (Oktober 2025) gut 75 Prozent im Plus.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Moderna, Merck & Co.

Aktien der Moderna befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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