Mit einem Plus von knapp sieben Prozent gehört die Aktie der skandinavischen Biotech-Gesellschaft BioArctic am Donnerstag zu den stärksten europäischen Nebenwerten. Weitere positive Neuigkeiten schieben den AKTIONÄR-Hot-Stock an, der sich damit wieder an eine entscheidende Widerstandszone heranpirscht.
Positive Impulse verleiht eine weitere Zulassung des Alzheimer-Medikaments Leqembi in China. Der BioArctic-Partner Eisai gab heute bekannt, dass die zuständige nationale Arzneimittelbehörde (NMPA) die subkutane Autoinjektor-Formulierung des Hoffnungsträgers durchgewunken hat.
Das Mittel, dessen Ursprung bei BioArctic liegt und dessen Vertrieb wiederum Eisai beziehungsweise Biogen weitgehend übernehmen, kann nun als initiale Behandlung für eine leichte kognitive Beeinträchtigung (MCI) aufgrund der Alzheimer-Krankheit (AD) oder für eine leichte Alzheimer-Demenz (frühe Alzheimer-Krankheit) zum Einsatz kommen. Die Verabreichung mit einem Autoinjektor ist für die Betroffenen deutlich einfacher als eine Infusion.
Gute Neuigkeiten gab es in dieser Handelswoche auch aus Kanada: Die dort zuständige Arzneimittelagentur Canada’s Drug Agency (CDA-AMC) hat wiederum eine abschließende Empfehlung ausgesprochen, die eine öffentliche Erstattung von Leqembi bei der frühen Alzheimer-Krankheit unterstützt. Im nächsten Schritt stehen nun Verhandlungen im Rahmen der pan-kanadischen Pharmazeutischen Allianz an, gefolgt von Erstattungsentscheidungen der öffentlichen Krankenversicherungen in den kanadischen Provinzen und Territorien.
Aus charttechnischer Sicht läuft die BioArctic-Aktie nun wieder das 52-Wochen-Hoch bei 364,40 Schwedische Kronen (umgerechnet 32,78 Euro) an. Ein nachhaltiger Sprung darüber würde schnell weiteres Upside-Potenzial freisetzen.
Weitere gute News rund um das Alzheimer-Medikament Leqembi, an dessen Umsätzen die schwedische BioArctic gestaffelte Tantiemen erhält und beim Erreichen bestimmter Ziele den Anspruch auf Meilensteinzahlungen hat. Darüber hinaus verfügen die Schweden über weitere aussichtsreiche Assets in der Entwicklungspipeline. Die Aktie bleibt ein spekulativer Kauf. Stopp: 23,50 Euro.
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