Gestern dominierten bei Palantir noch Gewinnmitnahmen und neue Zweifel an der Bewertung. Heute hellt sich das Bild auf: Eine ausgeweitete Partnerschaft, ein prominenter Neuzugang aus der Versicherungsbranche und ein neuer Foundry-Kunde liefern frische Argumente für die KI-Aktie. Dabei ist die Kritik von „Big Short“-Investor Michael Burry noch längst nicht vom Tisch.
Nach dem deutlichen Rücksetzer vom Mittwoch legt die Palantir-Aktie heute im US-Handel spürbar zu. Zwischenbilanz: gut 9 Prozent auf 185 Dollar.
Rückenwind kommt von mehreren Unternehmensmeldungen. Besonders viel Aufmerksamkeit erhält die ausgeweitete Allianz mit PwC US (Wirtschaftsprüfungsgesellschaft). Beide Unternehmen wollen Palantirs Daten- und KI-Plattform mit der Beratungskompetenz von PwC verbinden.
Im Mittelpunkt stehen zunächst drei Bereiche: die Einführung von künstlicher Intelligenz in großen Unternehmen, die Digitalisierung von Fusionen und Übernahmen sowie die Modernisierung von ERP-Systemen. Dabei geht es um zentrale Unternehmenssoftware, etwa für Finanzen, Beschaffung und Lieferketten.
Eine gemeinsam entwickelte Plattform für Transaktionen soll laut PwC Geschäfte bis zu 50 Prozent schneller abwickeln können. Die einmaligen Kosten könnten dabei um bis zu 45 Prozent sinken. Das sind Zielgrößen der Allianz, keine bereits erzielten Ergebnisse. Der ERP-Schwerpunkt richtet sich zunächst auf Telekommunikation, Versorger sowie Konsumgüterunternehmen.
Personelle Neuigkeiten, Burry-Kritik und ein weiterer Auftrag ...
Heute, 17:01
Bei Google bevorzugen