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07.01.2020 Marion Schlegel

Biotech-Senkrechtstarter BioNTech: Das gibt’s doch nicht!

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BioNTech

Die Aktie des erst im Oktober vergangenen Jahres an die Börse gegangenen deutschen Biotech-Unternehmens BioNTech kennt derzeit einfach kein Halten. Zum Wochenauftakt legte das Papier im US-Handel erneut mehr als elf Prozent zu. Bereits in den Wochen zuvor hatte sich die Aktie schon mehr als verdreifacht. Bei 45 Dollar gelang dem Wert der Sprung auf ein neues Allzeithoch. Im deutschen Handel in Frankfurt am heutigen Dienstag gewann das Papier weiter und markierte bei 44,50 Euro einen neuen Rekordstand. Beflügelt haben dabei wohl weiterhin die vielversprechenden News der vergangenen Woche.

BioNTech hat präklinische Daten für seinen neuartigen CAR-T-Zelltherapieansatz in soliden Tumoren im Fachmagazin Science veröffentlicht. In dem Ansatz wird ein CAR-T-Zell-amplifizierender RNA-Impfstoff, kurz CARVac, eingesetzt. Die Publikation mit dem Titel "An RNA vaccine drives expansion and efficacy of claudin-CAR-T cells against solid tumors" liefert präklinische Proof-of-Concept-Daten für BioNTechs ersten CAR-T-Produktkandidaten BNT211, so BioNTech in einer Mitteilung. Zudem wird CARVac als ein breit anwendbarer RNA-Impfstoffansatz zur Verbesserung der therapeutischen Wirksamkeit von CAR-T-Zelltherapien vorgestellt.

BioNTech plant die erste klinische Phase-1/2-Studie mit BNT211 in der ersten Hälfte dieses Jahres zu beginnen. Die Studie wird in einer Reihe von soliden Tumoren durchgeführt, einschließlich Eierstock-, Hoden-, Gebärmutter- und Lungenkrebs. Die Herstellung von BNT211 für die klinischen Studien wird in BioNTechs moderner, GMP-zertifizierter Zelltherapie-Produktionsanlage in Idar-Oberstein durchgeführt, die seit 1999 in Betrieb ist, so das Unternehmen weiter.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Die Aktie von BioNTech zeigt weiterhin extreme Stärke. In jede kleinere Korrekturbewegung wird schnell wieder hineingekauft. Mittlerweile ist das Papier jedoch wirklich heiß gelaufen. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR bei 11,70 Euro liegt die Aktie mittlerweile 280 Prozent in Front. Nun bietet es sich durchaus an, für einen Teil der Position Gewinne mitzunehmen. Den Rest sollte man angesichts der langfristig weiter hervorragenden Aussichten mit nachgezogenem Stopp weiter laufen lassen.