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13.08.2020 Michel Doepke

Nel-Partner Nikola: Das raten jetzt die Analysten

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NIKOLA

Erst die ernüchternden Quartalszahlen, dann der Großauftrag von Republic Services für Müllfahrzeuge: Nikola befindet sich nicht nur im Wechselbad der Gefühle, sondern spaltet auch die Anleger. Klar ist, dass von der anfänglichen Euphorie wenig geblieben ist. DER AKTIONÄR gibt einen Überblick über die aktuellen Analysteneinschätzungen.

So hat Cowen nach dem "Meilenstein" mit Republic Services den Wert erneut unter die Lupe genommen und die Einschätzung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 79 Dollar belassen. Es ist die bis dato einzige bei Bloomberg geführte Analystenstimme nach dem Großauftrag.

Nach den Zahlen hatte JPMorgan-Analyst Paul Coster die Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 45 Dollar eingestuft. Einen Dollar mehr traut RBC Capital Markets dem Wert zu, die Einschätzung lautet "Sector Perform". Auch die Deutsche Bank hat nach der enttäuschenden Zahlenvorlage die Nikola-Aktie begutachtet. Das Votum lautet "Halten" mit einem Zielkurs von 40 Dollar.

Nikola (WKN: A2P4A9)

Es bleibt dabei: Nikola ist eine spannende Aktie, doch die Bewertung ist auch auf dem aktuellen Niveau noch sportlich. Das Start-up muss mit weiteren Knaller-Meldungen in den kommenden Monaten überzeugen und im Anschluss zeigen, eine reibungslose Produktion auf die Beine stellen zu können. Interessierte Anleger sollten vorerst weiter die Füße stillhalten und auf günstigere Einstiegsgelegenheiten warten. Wer indirekt profitieren will, sollte sich den Nikola-Aktionär Worthington Industries ins Depot legen. Mehr zu dem Unternehmen erfahren Sie hier.