Die Lage am Ölmarkt bleibt weiterhin angespannt. Anhaltende Angriffe im Persischen Golf sowie die unsichere politische Linie aus Washington halten die Preise oben. Die Preise für Brent-Öl waren im März um mehr als 60 Prozent gestiegen – das ist der höchste monatliche Anstieg seit 1988. Brent-Öl verteuerte sich zuletzt wieder auf 105,26 Dollar, WTI auf 102,88 Dollar.
Iranische Drohnen griffen zuletzt Treibstofftanks am internationalen Flughafen von Kuwait an, was laut lokalen Medien unter Berufung auf die Zivilluftfahrtbehörde ein großes Feuer und Schäden verursachte. Die Straße von Hormus, eine entscheidende Wasserstraße zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, über die vor Kriegsbeginn rund 20 Prozent der weltweiten Ölströme liefen, bleibt weiterhin nahezu dicht.
US-Präsident Donald Trump signalisiert zwar einen baldigen Abzug der Streitkräfte: Trump erklärte am Dienstagabend in den USA, er rechne damit, dass sich die US-Streitkräfte in „zwei oder drei Wochen“ aus dem Iran zurückziehen würden. Gleichzeitig drohen aber weitere Eskalationen: Irans Revolutionsgarden kündigten Angriffe auf US-Unternehmen in der Region an.
Von Entspannung kann keine Rede sein. Zwar gibt es indirekte Kommunikationskanäle zwischen Teheran und Washington, doch offizielle Gespräche werden dementiert. Experten warnen: Jede weitere Zuspitzung dürfte den Ölpreis zusätzlich antreiben. US-Präsident Donald Trump hat derweil eine wichtige Rede zum Stand des Iran-Kriegs für heute Abend 21 Uhr (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) angekündigt.
Die Märkte bleiben nervös und die Öl- und Gaspreise hoch. Dies spielt natürlich weiterhin Energieproduzenten wie etwa Eni in die Karten. Die immer noch günstig bewertete Aktie des sehr gut aufgestellten Konzerns mit solider Bilanz bleiben nach wie vor attraktiv. Die Aktie ist zuletzt auf den höchsten Stand seit 2008 gestiegen. Anleger bleiben dabei. Der Stoppkurs für das Papier sollte leicht auf 16,50 Euro nachgezogen werden.
Heute, 06:38