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Foto: ITM-Power
11.06.2021 Michel Doepke

ITM Power: Auftragsbestand explodiert um 194% – Aktie unter Druck

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ITM Power

Der Wasserstoff-Spezialist ITM Power hat am Donnerstag ein Trading-Update für das bis Ende April gelaufene Geschäftsjahr 2020/21 veröffentlicht. Vor allem der stark gestiegene Auftragseingang ragt beim britischen Unternehmen positiv heraus. An der Börse fand das Update allerdings keinen Anklang, die Aktie von ITM Power gab deutlich nach.

Sowohl die Ausschreibungspipeline als auch der Auftragsbestand (umfasst Elektrolyseure mit 290 Megawatt, kurz MW) legte dem Vernehmen nach dreistellig zu.

ITM Power

Viele Fortschritte gemacht

Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte ITM Power viele Meilensteine erreichen. So meldeten die Briten beispielsweise einen Elektrolyseur-Verkauf an Linde für ein Projekt in Leuna. Darüber hinaus konnte das Refhyne-Projekt erfolgreich realisiert werden, die Einweihung soll am 02. Juli erfolgen.

"Die Traktion in der Elektrolyseur-Industrie war noch schneller, als wir erwartet haben", so ITM-Power-Chef Graham Cooley im Rahmen des Trading-Updates. "Gleichzeitig sind wir im Januar in eine Gigawatt-Fabrik umgezogen, die uns gut positioniert, um die schnell wachsende globale Nachfrage zu bedienen, was sich in einem Auftragsbestand und einer Ausschreibungspipeline widerspiegelt, die deutlich über unseren ursprünglichen Erwartungen liegen."

Ausblick abgegeben

Derweil blickt ITM Power optimistisch in die Zukunft. Für das Geschäftsjahr 2021/22 (bis Ende April) Elektrolyseure mit einer Leistung von 50 MW produzieren und als Umsatzerlöse verbuchen. Dem Vernehmen nach sind 33 MW bereits im Auftragsbestand inkludiert, die restlichen 17 MW befinden sich in "fortgeschrittenen Phasen der Verhandlung".

ITM Power (WKN: A0B57L)

ITM Power verspürt eine steigende Nachfrage, die Weichen dafür haben die Briten mit der Fertigstellung der Gigafactory gestellt. Trotz der scharfen Korrektur ist die Aktie immer noch sportlich bewertet. Wer investiert ist, beachtet den Stopp bei 2,65 Euro. Auch Trader können auf ihre Kosten kommen. Wie, erfahren Sie hier.