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06.08.2020 Emil Jusifov

Uber kauft zu – und wie

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UBER TECH.

Nach der gescheiterten Übernahme von GrubHub geht Fahrtdienstvermittler Uber in seinem Kerngeschäft auf Einkaufstour. Wie heute bekannt wurde, übernimmt Uber das britische Taxi-Softwareunternehmen Autocab, um seine Präsenz in Großbritannien auszubauen.

Das Abkommen ermöglicht es Uber, die Technologie von Autocab zu nutzen, um Benutzer mit lokalen Taxiunternehmen zu verbinden. Die Software mit dem Namen iGo wurde ursprünglich von Autocab entwickelt, um Taxifahrern dabei zu helfen, mit Apps wie Uber zu konkurrieren.

Aktuell ist Uber in Großbritannien in nur 40 Städten aktiv. Mit der Übernahme von Autocab will das Unternehmen auf 170 britische Regionen expandieren.

"Autocab arbeitet seit mehr als 30 Jahren erfolgreich mit Taxiunternehmen und privaten Vermietern auf der ganzen Welt zusammen, und Uber kann aus ihren Erfahrungen viel lernen", sagte Jamie Heywood, Ubers Region-Manager für Nord- und Osteuropa. "Wir freuen uns darauf, mit dem Autocab-Team zusammenzuarbeiten, um den lokalen Betreibern beim Wachstum zu helfen und den Fahrern echte Gewinnmöglichkeiten zu bieten.", so Heywood weiter.

Die Übernahme von Autocab ist ein wichtiger Meilenstein für die ehrgeizigen Expansionspläne von Uber – inner- und außerhalb von Großbritannien. Auch die Aktie von Uber hat zuletzt ein sehr starkes Momentum entwickelt. Seit dem Corona-Tief beträgt das Kursplus rund 170 Prozent. DER AKTIONÄR bleibt langfristig für die Uber-Aktie bullish gestimmt. Anleger können zugreifen, sollten jedoch den Stopp bei 22,50 Euro beachten. Und beachten: Heute Abend gibt es Zahlen.

UBER TECH. (WKN: A2PHHG)