Nicht einmal fünf Wochen ist das IPO von SpaceX her. Es war der größte Börsengang aller Zeiten. Doch mit der Aktie hatten Anleger seitdem kein gutes Händchen. Bereits gestern notierten die Papiere wieder auf Höhe des Ausgabepreises. Das könnte einen triftigen Grund haben.
Am 12. Juni dieses Jahres ging die Weltraum- und KI-Firma SpaceX von Elon Musk an die Börse. Die Erwartungen waren hoch: Das IPO wurde mit einem Emissionserlös von 75 Milliarden Dollar das größte, das es bisher gegeben hatte. Es wurde eine Bewertung von 1,75 Billionen Dollar erreicht.
Nun notiert die Aktie knapp unter dem Niveau von 135 Dollar. Ein Grund für den Kursverfall seit Wochen könnten die Wetten von Leerverkäufern gegen die Firma sein. Laut CNBC nehmen diese Spekulationen immer mehr zu. Nach Angaben von S3 Partners sind rund 29 Prozent aller frei handelbaren Aktien in den Händen der Shorties. Das entspricht 185 Millionen SpaceX-Papieren.
Noch vor rund drei Wochen waren es erst etwa 40 Millionen Aktien oder fünf bis sieben Prozent des Streubesitzes. „Wir beobachten seit dem Börsengang eine kontinuierliche Nachfrage von Leerverkäufern, die spekulative Positionen aufbauen“, sagte Matthew Unterman, Forschungsleiter bei S3, gegenüber CNBC.
Leerverkäufer erhöhen ihre Wetten gegen SpaceX derzeit rasant. Dadurch ist die bärische Positionierung auf nahezu ein Drittel des frei handelbaren Aktienbestands des Unternehmens angewachsen, während die angeschlagene Aktie um ihren IPO-Preis pendelt.
Nach Angaben von S3 Partners werden inzwischen rund 185 Millionen SpaceX-Aktien leerverkauft. Das entspricht etwa 29 Prozent des frei handelbaren Aktienbestands und bärischen Wetten im Umfang von rund 25 Milliarden Dollar. Noch vor gerade einmal drei Wochen wurde die Position auf etwa 40 Millionen Aktien geschätzt – das entsprach ungefähr fünf bis sieben Prozent des Streubesitzes.
„Wir beobachten seit dem Börsengang eine kontinuierliche Nachfrage von Leerverkäufern, die spekulative Positionen aufbauen“, sagte Matthew Unterman, Forschungsleiter bei S3, gegenüber CNBC. Unterdessen haben die Analysten von Piper Sandler die Aktie mit einem Neutral-Rating und einem Kursziel von 156 Dollar in ihre Coverage aufgenommen.
„Unbestreitbar verdankt der aufstrebende Markt für weltraumgestützte Dienstleistungen seine Existenz SpaceX“, so Analyst Alexander Potter in der Studie. Die neutrale Einstufung begründet Piper Sandler mit „einigen idiosynkratischen kurzfristigen Gegenwinden“, die das Aufwärtspotenzial der Aktie wahrscheinlich begrenzen dürften. Dabei verweist die Bank unter anderem auf die schrittweise auslaufenden Haltefristen für Altaktionäre sowie die Unsicherheit im Hinblick auf eine mögliche Übernahme durch Tesla.
An SpaceX scheinen sich aktuell die Geister zu scheiden. Allerdings ist auch noch nicht viel Zeit seit dem IPO vergangen. Die Erwartungen der Analystengemeinde sind in Summe zumindest hoch. Das durchschnittliche Kursziel liegt 76 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Aktie ist keine laufende Empfehlung.
Für Anleger, die dennoch hoch hinaus wollen, gibt es noch eine Alternative. Unmittelbar nach dem erfolgreichen IPO von SpaceX, dem größten Börsengang aller Zeiten, hat DER AKTIONÄR daher einen passenden Index am Start: den Global Space Champions Index mit 20 vielversprechenden Unternehmen, inklusive des Megastars der Branche, SpaceX. Mehr dazu gibt es hier.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
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