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Foto: Börsenmedien AG
15.12.2020 Emil Jusifov

SAP: Jetzt wird eingepackt

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SAP

Der Softwareriese SAP hat zahlreiche Töchter unter seinem Dach versammelt. Mit Sapphire Ventures, Qualtrics und Concur hat DER AKTIONÄR bereits drei dieser Tochter-Firmen vorgestellt. Heute geht es um Ariba.


Ariba wurde von den Walldorfern im Jahr 2012 übernommen. Das Unternehmen stellt Lieferantenmanagement-Software bereit. Dabei handelt es sich um eine cloudbasierte Plattform, die dem Kunden ermöglicht, den gesamten Beschaffungsprozess digital abzubilden und zu steuern.

Laut SAP ist Ariba zudem mit einem weltweiten jährlichen Handelsvolumen von über 4,1 Billionen Dollar in mehr als 180 Ländern die größte Handelsplattform der Welt.


Nahtlose Integration

Dabei lassen sich die Lösungen von Ariba in den Bereichen Lieferantenmanagement,  Strategic Sourcing, Logistikkette, Beschaffung und Financial Supply Chain einsetzen.

Die Oberfläche von Ariba ist benutzerfreundlich und erinnert an moderne Handelsplätze wie eBay oder Amazon. Anbieter und Produzenten bieten die Produkte bequem über ein klassisches Shop-System. Ariba lässt sich nahtlos in die bestehenden SAP-Systeme (ERP oder CRM) des Kunden integrieren.

SAP (WKN: 716460)

Da viele kaufmännische Aufgaben eng mit dem Logistik-Prozess verflochten sind, ist Ariba eine wichtige und notwendige Ergänzung des bestehenden SAP-Portfolios. Obwohl SAP die Geschäftszahlen zu Ariba nicht einzeln ausweist, dürfte klar sein, dass Ariba angesichts des enormen Handelsvolumens auf seiner Plattform ein wichtiger Umsatztreiber der Walldorfer ist.

DER AKTIONÄR bleibt für die SAP-Aktie langfristig bullish und empfiehlt Investierten, dabeizubleiben. Anleger an der Seitenlinie warten ein charttechnisches oder fundamentales Kaufsignal ab.


Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: SAP.

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