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24.09.2020 Emil Jusifov

SAP: Das nennt man Relative Stärke

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SAP

Im Zuge der jüngsten Marktkorrektur sind insbesondere die zuvor gut gelaufenen Tech-Aktien stark unter Druck geraten. Sogar der iPhone-Riese Apple notiert aktuell rund 22 Prozent im Minus. Doch ein Tech-Schwergewicht glänzt in diesem schwachen Geamtmarkt durch Relative Stärke.

Die Rede ist vom deutschen Aushängeschild SAP. Die Aktie der Walldorfer Softwareschmiede notiert nur etwa sieben Prozent unter ihrem Rekordhoch. Seit Anfang Juli hat sich ein Seitwärtstrend im Kanal zwischen 130 und 143 Euro etabliert. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass sobald sich der Markt stabilisiert, die SAP-Bullen relativ schnell den GD50 bei 136,81 Euro überwinden und einen erneuten Anlauf auf das Rekordhoch starten, welches aktuell bei 143,32 Euro verläuft.

Rückenwind bekommt die SAP-Aktie von Seiten der Analysten. So hält Morgan Stanley die Bedenken der Anleger zu der Marge 2023 bei SAP für überzogen. Die Experten gehen davon aus, dass höhere wiederkehrende Umsätze und ein schnelleres Umsatzwachstum das geringere absolute EBIT ausgleichen werden. Die strategische Neuausrichtung bei SAP sei wichtiger. Die Analysten sehen weiteres Kurspotenzial, wenn SAP die strategischen Ziele erreicht

Generell scheint das Gros der Analysten weiterhin sehr optimistisch zu bleiben. Laut Informationen von Bloomberg empfehlen aktuell 28 Analysten das SAP-Papier zum Kauf, fünf raten die Aktie zu halten und fünf zu verkaufen.

SAP (WKN: 716460)

DER AKTIONÄR bleibt für die Anteilscheine des größten europäischen Softwarehauses bullish und empfiehlt Investierten dabei zu bleiben. Auch Anleger an der Seitenlinie können zugreifen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: SAP.