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23.09.2020 Emil Jusifov

Microsoft: Kaufen, kaufen, kaufen

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Microsoft

Die Aktie des Softwareriesen Microsoft hat im Zuge der Marktkorrektur deutlich eingebüßt. In der Spitze stand sogar ein Kursverlust von über 15 Prozent zu Buche. Trotz diesen Rücksetzers kommt das Papier seit Jahresanfang auf ein Kursplus von 50 Prozent. Auch operativ läuft es bei den Redmondern weiterhin wie am Schnürchen. Nun deutet auch die Charttechnik auf die Rückkehr der Bullen hin.

Seit dem September-Tief hat das Papier bereits über fünf Prozent hinzugewonnen und steht nun kurz vor dem wichtigen Test der 50-Tage-Linie. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über diesen psychologisch wichtigen Widerstand, dann wäre dies ein erstes wichtiges Kaufsignal. Als nächste Hürden müssten die Bullen dann die untere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei rund 215 Dollar und die runde Marke bei 220 Dollar überwinden. Danach wartet bereits das Allzeithoch bei 232,86 Dollar auf seine Bezwingung.

Operativ weiterhin überragend

Dass es sich bei der jüngsten Entwicklung der Microsoft-Aktie nur um einen gesunden Rücksetzer handelt, zeigt die operative Entwicklung des Unternehmens. Erst vor wenigen Tagen sorgte der Konzern mit seinem größten Zukauf der Firmengeschichte im Gaming-Bereich für Aufsehen. Microsoft will Zenimax Media – die Muttergesellschaft des großen US-amerikanischen Spieleentwicklers Bethesda Softworks – übernehmen. Bethesda Softworks produziert unter anderem die populäre und weltweit bekannte Videospielreihe "The Elder Scrolls".

Analysten im siebten Himmel

Diese operative Stärke von Microsoft wird auch von Analysten honoriert. Aktuell empfehlen 31 Analysten die Microsoft-Aktie zum Kauf und fünf stufen sie auf "Halten" ein. Kein einziger Analyst hat die Anteilscheine von Microsoft auf seiner Verkaufsliste.


Microsoft (WKN: 870747)

DER AKTIONÄR behält seine bullishe Einschätzung für das Microsoft-Papier bei. Anleger lassen die Gewinne laufen oder nutzen die Korrektur zum Neueinstieg.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Microsoft.

Buchtipp: Hit Refresh

Wer hat´s erfunden? Microsoft. Lange bevor es iPad oder Kindle gab, hatte Microsoft bereits ein Tablet und einen E-Reader entwickelt. Nur: Es hatte die Produkte nie genutzt und war gegen neue Innovatoren wie Apple und Co ins Hintertreffen geraten. Die Lösung: Eine Rundumerneuerung – Microsoft entwickelte eine alle Unternehmensbereiche umfassende Strategie für den künftigen Umgang mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz und Mixed Reality. „Hit Refresh“ zeigt am Beispiel von Microsoft, wie man mit Empathie und Energie das Beste aus den Möglichkeiten des technischen Fortschritts herausholt. Nadella verbindet das Ganze mit seiner eigenen faszinierenden Lebensgeschichte und Gedankenwelt.

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