02.04.2020 Emil Jusifov

Apple und Amazon: Ein perfekter Deal!

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Apple

Bisher mussten Apple-Kunden, die auf ihren Geräten Amazons Prime Video nutzen wollten, leer ausgehen. Der Grund dafür war die Weigerung Amazons, bei jedem durchgeführten Kauf über das mobile Zahlungssystem von Apple eine 30-prozentige Gebühr an den iPhone-Hersteller abzuführen. Nun konnten sich die beiden Tech-Giganten einigen.

Mit dem "Programm für Premium-Video-Entertainment-Apps" erlaubt Apple jetzt allen Prime Video-Nutzern die Zah­lungs­op­tio­nen ihres Amazon-Kontos zu verwenden, um Filme oder Serien bei Prime Video anzugucken.

"Bei qualifizierten Premium-Video-Unterhaltungs-Apps wie Prime Video, Altice One und Canal+ haben Kunden die Möglichkeit, Filme und Fernsehsendungen über die Zahlungsmethode zu kaufen oder zu leihen, die an ihr bestehendes Video-Abonnement gebunden ist.", sagte ein Apple-Sprecher gegenüber CNBC.

Apple (WKN: 865985)

Die Kooperation zwischen Apple und Amazon bringt für beide Tech-Giganten nur Vorteile. Apple baut sein breites Serviceangebot noch weiter aus und erfüllt damit den Wunsch vieler seiner Kunden. Amazon bekommt hingegen mit seinem Prime Video-Angebot Zugriff auf die gewaltige Nutzerbasis von Apple, was diesen Service noch erfolgreicher machen sollte. Sowohl Apple als auch Amazon gehören zu den laufenden Empfehlungen des AKTIONÄR und bleiben auch in der aktuellen Krise ein Kauf.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Apple.

Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Amazon, Apple.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

Buchtipp: The Four

Cambridge Analytica, Datenleaks, Steuerflucht: Die Tech-Giganten Amazon, Apple, Facebook und Google – oder wie Marketing-Guru Scott Galloway sie nennt: die vier apokalyptischen Reiter – werden von Skandalen geplagt. Und doch sind sie mächtiger und erfolgreicher als je zuvor. Man kann sie weder ignorieren noch boykottieren. Sie haben mit ihren Geschäftsmodellen die Regeln des Wirtschaftslebens und die Voraussetzungen für Erfolg neu definiert. Scott Galloway führt vor, wie die Vier unsere grundlegenden emotionalen Bedürfnisse mit einer Schnelligkeit und in einem Ausmaß manipulieren, an die andere nicht herankommen. Und er zeigt, welche Lehren man aus ihrem Aufstieg für sein eigenes Unternehmen oder seinen eigenen Job ziehen kann. Ob man mit ihnen konkurrieren, mit ihnen Geschäfte machen oder einfach in der Welt leben will, die von ihnen beherrscht wird – man muss die Vier verstehen

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