Insider am Werk? Klar, die AMD-Aktie ist sehr stark gelaufen. Aber 186 Prozent in drei Monaten hat sie nicht gemacht. Clevere Anleger haben trotzdem so schnell abgesahnt. Wie ist das möglich? DER AKTIONÄR erklärt, was hinter dem verblüffenden Rendite-Erfolg steckt. Alles begann mit einem heftigen Rücksetzer.
Damals, genauer im Februar, war die Stimmung plötzlich gekippt. Trotz Rekordzahlen verlor AMD rund 20 Prozent. Viele Anleger wollten mehr sehen. Mehr KI-Dynamik. Mehr Druck auf Nvidia. Die Börse reagierte enttäuscht.
Dabei waren die Zahlen stark. 10,27 Milliarden Dollar Umsatz. Plus 34 Prozent. Das Rechenzentrumsgeschäft legte um 39 Prozent auf 5,38 Milliarden Dollar zu. Also dort, wo die Musik im KI-Boom spielt.
DER AKTIONÄR schrieb seine trotz des Rücksetzers schon damals deutlich im Plus liegende Empfehlung in Ausgabe 08/26 jedoch nicht ab, sondern identifizierte in seiner Titelstory bei AMD sogar eine Extra-Chance.
Die Kombination: Tech-Experte Lars Friedrich sah den Abverkauf als überzogen an. Der operative Trend stimmte weiter. Gleichzeitig lieferte Derivate-Experte Harald Gabel vom Team „Hebeltrader“ für spekulative Anleger den passenden Hebel dazu: ein Discount-Call auf AMD.
Aktie mit Allzeithoch und völlig neue Kursziele
Anfang Mai explodierte die Aktie nach den nächsten Zahlen regelrecht. AMD sprang auf ein neues Rekordhoch. Analysten drehten komplett auf. Bernstein hob das Kursziel von 265 auf 525 Dollar an. Goldman Sachs zog von 240 auf 450 Dollar hoch. Auch Barclays, JPMorgan, Evercore oder Jefferies erhöhten ihre Ziele massiv.
Marktteilnehmer waren also plötzlich maximal euphorisch. Genau da entschied das AKTIONÄR-Team: Reicht erst mal, wir sichern den schnellen Zusatz-Gewinn (siehe Ausgabe 20/2026, Derivate-Rückblick ab Seite 66).
Ergebnis für AKTIONÄR-Leser und ihren Discount-Call: 186,2 Prozent Plus bis zur Verkaufsempfehlung nach den Zahlen. Kurz danach kühlte der Chipsektor mal wieder für einige Tage ab. Besser hätte das Timing kaum laufen können.
Der Ablauf zeigt, worauf es an der Börse oft ankommt: kaufen, wenn die Stimmung kippt. Nicht erst dann aufspringen, wenn Analysten ihre Kursziele verdoppeln und jeder die Story kennt.
Unterm Strich bleibt ein Treffer mit Ansage. Erst den Rücksetzer gekauft. Dann die Euphorie verkauft. Plus 186,2 Prozent. Genau dafür sind Timing und klare Setups da. Mehr zur aktuellen Situation rund um Chip-Aktien und zum Stand bei anderen Hebel-Empfehlungen lesen Sie auch in der neuen AKTIONÄR-Ausgabe, die heute Abend schon als E-Paper erscheint. Und wer täglich hebeln will, kann beim „Hebeltrader“ (Link) vorbeischauen.
FAQs zu AMD
Was macht AMD?
AMD entwickelt Prozessoren, Grafikkarten und KI-Chips für PCs, Server, Rechenzentren, Gaming und Künstliche Intelligenz.
Warum ist AMD beim Thema KI wichtig?
AMD greift mit seinen Instinct-Beschleunigern den Markt für KI-Rechenzentren an und konkurriert dort vor allem mit Nvidia.
Ist AMD ein direkter Nvidia-Konkurrent?
Ja, vor allem bei KI-Beschleunigern für Rechenzentren. Nvidia dominiert den Markt, AMD versucht mit neuen Chipgenerationen wie dem MI450 aufzuholen.
Heute, 19:15