Ausbruch bestätigt – das ist Ihre neue Trading-Chance
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15.03.2022 Fabian Strebin

Bei diesen Techwerten sieht Morgan Stanley reichlich Potenzial

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Die sich seit Monaten abzeichnende Zinswende in den USA und nun der Krieg in der Ukraine haben die Aktienmärkte unter Druck gesetzt. Übermäßig stark verloren haben mitunter Technologie-Aktien. Die Experten von Morgan Stanley sehen dennoch Chancen im Sektor und glauben, dass mehrere bekannte Titel bald hohe Renditen abwerfen könnten.

Morgan Stanley ist der Meinung, dass einige beliebte Technologieunternehmen den Anlegern in Zukunft die größten Renditen bieten können. Die Analysten stellten fest, dass Innovation und Software angesichts der Verlagerung auf hybride Arbeitsformen sehr gefragt seien und dass die Auswirkungen des Ukraine-Russland-Kriegs auf die Einnahmen gering bleiben würden. Sie stellten jedoch auch fest, dass es weiterhin Engpässe in der Lieferkette gibt. Das berichtet das Nachrichtenportal CNBC.

Amazon bleibt dominierender Akteuer

Auf der Grundlage der Ergebnisse einer Konferenz stellte die Bank eine Liste ihrer bevorzugten Technologiewerte zusammen, die in Zukunft hohe Renditen erzielen könnten. Amazon gehört zu den Unternehmen, die die höchsten Renditen bieten und weiterhin eine starke Nachfrage und Wachstumschancen generieren - während sie laut Morgan Stanley ihre jeweiligen Märkte dominieren. Obwohl die Amazon-Aktie in diesem Monat um etwa fünf Prozent und in diesem Jahr um zwölf Prozent gesunken ist, bleibt der Tech-Gigant ein dominierender Akteur im Bereich des elektronischen Handels. Die Mitgliedschaften bei Amazon Prime treiben weiterhin die Einnahmen an, ebenso wie die Werbung, so die Analysten. Die Analysten von Morgan Stanley sehen für die Amazon-Aktie ein Aufwärtspotenzial von 44 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 11. März.

Amazon.com (WKN: 906866)

Apps bleiben gefragt

Die Match Group wurde ebenfalls auf die Liste gesetzt, wobei die Analysten die zunehmende weltweite Akzeptanz von Online-Dating anführen. "Hinge ... ist auf dem Weg, die Nummer 2 unter den globalen Online-Dating-Plattformen zu werden ... und befindet sich noch in den Anfängen der internationalen Expansion und Monetarisierung", schreiben die Analysten. Die Aktien des Dating-Unternehmens sind in diesem Jahr um mehr als 34 Prozent und in diesem Monat um 22 Prozent gesunken, aber Morgan Stanley ist der Meinung, dass es sich um eine vielversprechende Aktie handelt, die sich auf der Grundlage des Kursziels von 175 Dollar und des Schlusskurses vom 11. März von den derzeitigen Niveaus aus fast verdoppeln kann.

Match Group (WKN: A2P75D)

Salesforce gehörte ebenfalls zu den Gewinnern von Morgan Stanley, obwohl die Analysten der Meinung sind, dass die Aktie nach der fast 28 Milliarden Dollar teuren Übernahme von Slack unterdurchschnittlich abgeschnitten hat. Die Aktie schloss am 11. März knapp unter 198 US-Dollar und die Analysten sehen ein Kursziel von 360 US-Dollar, das den Anlegern eine Rendite von 82 Prozent bieten könnte. „Salesforce ist nach wie vor einer unserer am besten positionierten Titel, da die IT-Ausgaben der Unternehmen auf die digitale Transformation ausgerichtet sind“, so die Experten. „Nach der Underperformance der Aktien nach der Ankündigung des Slack-Deals sehen wir ein günstiges Chancen-Risiko-Verhältnis und eine attraktive Bewertung für ein führendes Unternehmen.“

Andere Tech-Namen, die auf der Liste von Morgan Stanley stehen, sind Apple und Warner Music Group. Die Firma sagte, dass sie für Apple aufgrund von drei Faktoren optimistisch ist: große Forschungs- und Entwicklungsausgaben, Expansion in neue Preissegmente und "und eigene neue und differenzierte Technologie". Morgan Stanley hat ein Kursziel von 210 Dollar pro Aktie für die Aktie, 36 Prozent über dem Schlusskurs vom 11. März.

Apple (WKN: 865985)

Das Aktiensplit und das milliardenschwere Aktienrückkaufprogramm kamen bereits bei den Anlegern sehr gut an. Kann der E-Commerce-Riese auch beim Wachstum überzeugen, dann dürfte die Aktie schon bald wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Dabeibleiben!

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Amazon.

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