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08.06.2021 Nikolas Kessler

"Wirkt wie Betrug" – steckt Trump hinter dem Kursrutsch beim Bitcoin?

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Bitcoin

Der Kryptomarkt ist in der Nacht auf Dienstag erneut auf Tauchstation gegangen und verliert auf 24-Stunden-Sicht aktuell fast zehn Prozent. Kurz zuvor hatte sich Ex-US-Präsident Donald Trump in einem Interview wenig schmeichelhaft zum Bitcoin geäußert. 

„Bitcoin wirkt wie Betrug. (…) Ich mag ihn nicht, weil er eine weitere Währung ist, die mit dem Dollar konkurriert“, so Trump in einem Interview bei Fox Business Network. Er wolle, dass der Dollar die globale Leitwährung ist. Damit bekräftigt er seine kritische Haltung gegenüber die der Digitalwährung, die er bereits als aktiver US-Präsident vertreten hat.

Konkrete Maßnahmen zur Regulierung von Bitcoin und Co hat er während seiner Amtszeit aber auch nicht ergriffen. Die Rufe nach „größerer Überwachung“ und „sehr, sehr strenger“ Regulierung sorgen daher auch für Stirnrunzeln – und eine Menge Spott von der Krypto-Community bei Twitter.

Warum erst jetzt?

Als amtierender Präsident hätte Trump mit diesen Aussagen womöglich einen wunden Punkt getroffen und entsprechende Maßnahmen auf den Weg bringen können. Als Altpräsident ist seine Meinung zum Bitcoin indes weniger relevant. Im angespannten Marktumfeld für Kryptowährungen tragen solche Äußerungen aber dennoch zur Unsicherheit unter den Marktteilnehmern bei – schließlich nimmt die Diskussion über den regulatorischen Umgang mit Digitalwährungen gerade wieder Fahrt auf. 

Zusammen mit Spekulationen um einen Wandel in der Geldpolitik der Fed und weiteren Maßnahmen der chinesischen Regierung gegen die dortige Krypto-Szene schlägt sich die Anspannung erneut im Kurs wieder: Der Bitcoin verliert auf 24-Stunden-Sicht zehn Prozent und fällt bis auf 32.500 Dollar zurück.

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

Aus charttechnischer Sicht rückt nun das Korrekturtief bei rund 30.700 Dollar in den Fokus – dort könnte sich zumindest auf mittlere Sicht die weitere Entwicklung der digitalen Leitwährung entscheiden. Investierte Anleger beißen weiterhin die Zähne zusammen und bleiben dabei. Vor dem Neueinstieg sollte allerdings die Richtungsentscheidung abgewartet werden.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin. 

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