Starke Arbeitsmarktdaten sind normalerweise eine gute Nachricht. Für die Börse kann das derzeit anders aussehen: Die US-Wirtschaft ist robuster als erwartet, zugleich sinkt der Spielraum der Federal Reserve für Zinssenkungen. Steigende Zinserwartungen können Bewertungen und Kurse belasten. So können Anleger jetzt agieren.
Die Nonfarm Payrolls, kurz NFP, haben im August positiv überrascht. In den USA entstanden außerhalb der Landwirtschaft 162.000 neue Stellen. Erwartet worden waren rund 55.000. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,1 Prozent stabil. Das spricht für eine robuste Wirtschaft und gegen ein unmittelbares Abrutschen des Arbeitsmarkts.
Für die Börse steckt darin jedoch ein Haken. Ein stabiler Arbeitsmarkt stützt den Konsum und kann den Preisdruck hochhalten. Für die Fed wird es dadurch schwieriger, die Zinsen zu senken. Bleibt die Inflation erhöht, rückt sogar eine weitere Zinserhöhung näher. Am Terminmarkt ist die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung nach den US-Arbeitsmarktdaten von rund 50 auf rund 60 Prozent gestiegen.
Das kann zinssensible Aktien belasten (Bestätigung durch negative Kursreaktion im Nasdaq100). Steigende Anleiherenditen machen festverzinsliche Anlagen attraktiver und drücken auf den Wert künftiger Unternehmensgewinne. Gute Konjunkturdaten sind dann nicht automatisch gut für die Kurse. Entscheidend ist, welche Unternehmen auch in diesem Umfeld Stärke zeigen.
Genau hier setzt der TSI-Premium-System an. Das System fokussiert auf relative Stärke, Momentum und Aktien, bei denen anhaltende Nachfrage beziehungsweise echte Kapitalzuflüsse erkennbar sind. So lassen sich trendstarke Titel herausfiltern, statt sich allein auf die Richtung des Gesamtmarkts oder Prognosen zu verlassen.
Die starken NFP-Daten sind gut für die US-Wirtschaft, erhöhen aber den Druck auf die Fed und die Unsicherheit an den Aktienmärkten. In einem anspruchsvolleren Zinsumfeld wird gezielte Selektion wichtiger. Der TSI-Premiumdienst unterstützt Anleger dabei, Aktien mit relativer Stärke und realer Nachfrage zu identifizieren. Das Fakten wichtiger sind als Prognosen, zeigt der lange Track-Record im TSI-Premium-Depot (siehe Auswertung inkl. Transaktionskosten und Steuern für maximalen Praxisbezug) - plus 134 Prozent in 12 Monaten, 541 Prozent Gewinn seit Auflage.
Heute, 08:43
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