Drohnen für Europas Verteidigung, ein bayerisches Start-up und bis zu 8,4 Prozent Zinsen: Die Anleihe von Donaustahl klingt zunächst nach einer seltenen Kombination aus Rendite und Unterstützung der heimischen Wehrtechnik – jenseits der ganz etablierten Namen für Panzer und Munition. Allerdings gibt es für Anleger mehrere Punkte zu beachten.
Ein Großteil der Innovationen auf dem Schlachtfeld findet seit einigen Jahren in der Ukraine statt. Direkte Investitionsmöglichkeiten in die relativ kleinen, innovativen Firmen gibt es für Privatanleger allerdings kaum. Besonders an der Börse finden sich die Start-ups ohnehin nicht. Viel läuft eher über Spenden und Crowdfunding.
Wer moderne deutsche Wehrtechnik unterstützen möchte, landet aber zumindest schnell bei Donaustahl. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte jüngst ein Podcast des Journalisten Paul Ronzheimer, in dem Donaustahl-Chef Stefan Thumann erzählte, wie es ist, im Untergrund zu leben, weil Russland den Ukraine-Unterstützer offenbar töten will.
Das bayerische Start-up entwickelt Drohnen und weitere Systeme für militärische Anwendungen. Finanziert wird der Ausbau unter anderem über eine Unternehmensanleihe. Aber ist die Anleihe ein Kauf?
Alles rund um die Anleihe und eine mögliche Alternative.
Heute, 08:18
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