Ein Monat genügte, um die Börsenstimmung kippen zu lassen. Der DAX rutschte im gefürchteten September deutlich ab, an der Wall Street fiel das Minus kleiner aus. Doch die Indexzahlen erzählen nicht alles: Was jetzt für eine Jahresendrally spricht, welche Risiken bleiben – und warum US-Aktien für Anleger kaum zu umgehen sind.
Der September bestätigte seinen Ruf als schwieriger Börsenmonat – mit regionalen Unterschieden. Der DAX verlor rund vier Prozent. Im dritten Quartal blieb ein Plus von 0,8 Prozent. Belastend waren steigende Inflationsraten in Deutschland und anderen Euro-Ländern sowie die Aussicht auf höhere Zinsen.
In den USA gab der S&P 500 im September um rund 0,7 Prozent nach. Technologieaktien hielten sich vergleichsweise gut (siehe Sektor-Vergleich aus dem S&P 500), während alle anderen Sektoren unter Druck waren. Doch höhere US-Anleiherenditen und eine unsichere Zinsperspektive dämpften allerdings die Risikobereitschaft.
Mögliche Jahresendrally?
Für das Schlussquartal bleibt eine Jahresendrally möglich, aber kein Selbstläufer. Nachlassender Inflationsdruck, stabile Renditen und überzeugende Unternehmenszahlen können stützen. Anhaltend hohe Teuerung oder weiter steigende Zinsen wären dagegen ein Belastungsfaktor. US-Aktien bleiben aber alternativlos, weil der Markt Zugang zu großen, international tätigen Unternehmen und führenden Technologie- und Wachstumsbranchen bietet.
Die relative Stärke des US-Tech-Sektors unterstreicht die hohe Relevanz. Wer die mögliche Rally bei ausgewählen Einzeltitel auf keinen Fall verpassen will, findet im TSI-Premium-System alles aus einer Hand.
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Heute, 08:21
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