+++ Verdoppeln Sie Ihr Geld bis Jahresende +++

DHL: Ein spannender Deal

DHL: Ein spannender Deal
Foto: DHL Group
Deutsche Post AG - %
Thorsten Küfner Heute, 14:11 ‧ Thorsten Küfner
Logo: DER AKTIONÄRJetzt bei Google bevorzugen
Top-Analysen. Direkt für Sie. Bei Google.
  • Unsere Analysen ganz oben bei Google
  • Kostenlos schneller informiert
  • Jederzeit anpassbar

Die Deutsche Post erweitert ihr Paketautomaten-Netz und hat dafür den Salzburger Betreiber Myflexbox übernommen. Bis 2030 soll das Unternehmen in Deutschland rund 25.000 Stationen aufstellen – etwa siebenmal so viele wie derzeit. Zum Kaufpreis machte die Post keine Angaben; Verkäufer ist Star Capital.

Myflexbox betreibt aktuell rund 2.000 Automaten in Deutschland und weitere 1.000 in Österreich. Mit rund 100 Beschäftigten ist die Firma der größte unabhängige Anbieter. Ursprünglich gehörte sie zu den Salzburger Stadtwerken, später wurde sie an Star Capital verkauft. An den Automaten können Pakete verschiedener Dienste abgeholt und abgegeben werden, darunter Sendungen von GLS, DPD, UPS, FedEx und Amazon.

Die Übernahme läuft über die Post-Tochter AZL, die hierzulande rund 1.700 Automaten unter der Marke DeinFach betreibt. Beide Netze sollen zusammengeführt werden; die DeinFach-Stationen werden schrittweise in Myflexbox-Automaten umbenannt.

Der Ausbau reagiert auf den wachsenden Onlinehandel und die steigenden Paketmengen. Die Zustellung an einzelne Haustüren kostet Zeit. Automaten bündeln Sendungen an einem Ort und senken so den Aufwand für die Logistiker. Kunden können ihre Pakete dort unabhängig davon abholen, ob sie zu Hause sind.

DHL betreibt bereits rund 16.000 Packstationen und 1.400 Poststationen. Diese sind DHL-Sendungen vorbehalten. Myflexbox ergänzt das Netz um ein Angebot, das auch anderen Paketdiensten offensteht. Bis 2030 will DHL die Zahl der eigenen Stationen auf etwa 25.000 erhöhen. Zusammen mit Myflexbox käme der Konzern dann auf rund 50.000 Automaten. Vor der Übernahme hatte die Post für diesen Zeitpunkt insgesamt mehr als 30.000 angepeilt.

Auch Wettbewerber wollen ihr Angebot ausbauen. GLS und DPD planen, bis Ende 2027 gemeinsam bis zu 6.000 Automaten in Deutschland zu betreiben. Hermes ist bislang nur mit rund 30 Stationen im Großraum Hamburg vertreten.

DHL Group (WKN: 555200)

DER AKTIONÄR ist für die Anteilscheine der DHL weiterhin zuversichtlich gestimmt. Der Logistikriese ist breit und strategisch clever aufgestellt. Zudem ist die Bewertung immer noch moderat und das Chartbild stark. Wer investiert ist, bleibt beim Dividendentitel dabei und lässt die Gewinne laufen. Der Stoppkurs kann nach wie vor bei 42,00 Euro belassen werden. 

Hinweis auf Interessenkonflikte


Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
DHL Group - €

Aktuelle Ausgabe

Das starke Quartal kommt: 5 Aktien für den Börsen-Endspurt

Nr. 41/26 8,90 €
Paypal Sofortkauf Im Shop kaufen Sie erhalten einen Download-Link per E-Mail. Außerdem können Sie gekaufte E-Paper in Ihrem Konto herunterladen.