++ 5 Aktien mit magischer Gewinnchance ++

Die stärksten Aktien. Der passende Hebel.

Die stärksten Aktien. Der passende Hebel.
Foto: Chat-GPT
DER AKTIONÄR Heute, 08:00 DER AKTIONÄR
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Seit zehn Jahren sucht momentum mover gezielt nach Aktien mit starkem Kursmomentum und kombiniert sie mit dem passenden Instrument. Timo Nützel erklärt die Strategie und ihre konsequente Weiterentwicklung zum Jubiläum.

An der Börse reicht es nicht, gute Unternehmen zu kennen. Entscheidend ist oft, welche Aktien gerade wirklich Stärke zeigen – und wie man diese Bewegung konsequent nutzt. Genau hier setzt momentum mover an. Seit mittlerweile zehn Jahren filtert der Dienst trendstarke Aktien, prüft sie fundamental und sucht anschließend nach dem passenden Instrument. Das Grundprinzip hat sich bewährt. Stillstand soll daraus trotzdem nicht werden. Zum Jubiläum wird das Konzept deshalb erweitert: mehr Flexibilität, eine zweite Empfehlungsliste und klare Regeln für jede Position. Der Kern bleibt derselbe: starke Trends finden und konsequent nutzen.

DER AKTIONÄR: Timo, wenn jemand den Börsendienst momentum mover noch nicht kennt: Was ist denn die Idee hinter dem Dienst?

Timo Nützel: Wir suchen gezielt nach Aktien, die bereits echte Kursstärke zeigen und sich in einem intakten Trend befinden. Danach prüfen wir, ob auch die fundamentale Seite überzeugt. Erst wenn beides zusammenpasst, wählen wir das Instrument aus, mit dem sich die Bewegung sinnvoll umsetzen lässt. Der Leser bekommt also nicht nur eine Aktienidee, sondern eine konkret umsetzbare Empfehlung.

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Quelle: Börsenmedien AG
Timo Nützel steht hinter ­momentum mover. Seine Aufgabe: die stärksten Trends am Markt richtig nutzen.

Wie läuft der Auswahlprozess ab?

Im Kern in drei Stufen. Zuerst kommt die Technische Analyse und damit das Screening nach trendstarken Aktien. Danach folgt der Fundamentalcheck. Besteht ein Titel auch diesen Test, suchen wir das geeignete Produkt. Gerade bei Optionsscheinen ist diese Auswahl entscheidend. Laufzeit, Hebel und Basispreis müssen zum Setup passen. 

Warum setzt ihr dabei so stark auf Hebelprodukte?

Weil wir damit starke Aktienbewegungen überproportional nutzen können. Natürlich wirkt der Hebel auch in die andere Richtung. Deshalb ist er für uns nie Selbstzweck. Wir wollen nicht maximal hebeln, sondern passend hebeln.

Ein fester Bestandteil ist das Durchrollen. Was steckt dahinter?

Ein Optionsschein, der zu Beginn optimal war, muss es nach einer starken Kursbewegung nicht mehr sein. Der Hebel kann sinken, das Chance-Risiko-Verhältnis verändert sich. Dann kann es sinnvoll sein, Gewinne mitzunehmen und auf denselben Basiswert mit einem neuen Produkt weiterzusetzen. Wir verlassen also nicht zwingend die Aktie, nur weil der erste Schein seinen Job gemacht hat.

Lass uns auf die Ergebnisse schauen: Welche Chancen konnte momentum mover zuletzt erfolgreich nutzen?

2026 haben wir bei TSMC mit einem Call-Optionsschein in drei Monaten 128 Prozent erzielt, bei ASML waren es 123 Prozent in rund einem Monat. Ein Turbo-Long auf Teradyne brachte innerhalb von fünf Wochen 98 Prozent. Solche Ergebnisse sind nicht auf jeden Trade übertragbar. Sie zeigen aber, was möglich ist, wenn Basiswert, Timing und Instrument zusammenpassen.

Chart momentum mover
Auch Highflyer wie TSMC müssen mal verschnaufen. Nach einer Konsolidierung setzte das momentum-mover-Team auf den Ausbruch. Mit Erfolg: Die Aktie nahm Fahrt auf und wurde mit einem dreistelligen Gewinn verkauft.

momentum mover ist dieses Jahr zehn Jahre alt geworden. Was hat sich in dieser Zeit verändert?

Vor allem der Markt selbst. Die Möglichkeiten für Anleger und die Auswahl an Produkten sind größer geworden und manche Trends entwickeln sich heute schneller als noch vor einigen Jahren. Unser Grundgedanke ist geblieben: Stärke erkennen und nutzen. Aber ein guter Börsendienst darf sich nicht ­darauf ausruhen, dass ein Konzept zehn Jahre funktioniert hat. Man muss immer wieder prüfen, wo sich Prozesse verbessern lassen und wo alte Grenzen keinen Sinn mehr ergeben. Genau daraus ist auch die nächste Entwicklungsstufe entstanden.

Was ändert sich konkret?

Wir arbeiten künftig mit zwei klar getrennten Empfehlungslisten. Die Momentum-Liste bleibt der offensive Kern: dynamische Trades auf starke Aktien, überwiegend mit Hebelprodukten. Neu hinzu kommt die Basiswerte-Liste. Dort können wir Ideen mit längerem Zeithorizont abbilden – mit Aktien und ausgewählten Derivaten. Gleichzeitig erweitern wir den Werkzeugkasten. Optionsscheine bleiben wichtig, aber wir können künftig das Produkt wählen, das für das jeweilige Setup am besten geeignet ist.

„Wir wollen nicht maximal ­hebeln. Wir wollen den richtigen Trend mit dem ­passenden Hebel ­begleiten.“

Timo Nützel, Autor & Börsenprofi

Warum ist dieser zweite Baustein wichtig?

Weil nicht jede gute Idee in dasselbe Raster passt. Manche Aktien bieten eine kurzfristige dynamische Chance, andere überzeugen über Monate. Jetzt können wir beides sauber trennen. Der Leser entscheidet selbst, ob er die offensiveren Momentum-Ideen, die ruhigeren Basiswerte oder eine Kombination daraus umsetzen möchte. 

Mehr Möglichkeit bedeutet auch mehr Verantwortung. Wie steuert ihr das Risiko?

Jede neue Empfehlung erhält von Anfang an einen Stop-Loss und klare Kursziele. Außerdem arbeiten wir künftig mit Gewichtungen statt Stückzahlen. Das macht die Empfehlungen auf unterschiedliche Depotgrößen übertragbar und hilft, das Risiko auf mehrere Positionen zu verteilen.

Wie aufwendig ist die Umsetzung für den Leser?

Der Analyseaufwand liegt bei uns. Wenn wir handeln, informieren wir per E-Mail und auf Wunsch per Push-Nachricht. Alle zwei Wochen gibt es zusätzlich den ausführlichen PDF-Report. So können Anleger die Strategie besser nachvollziehen und Empfehlungen umsetzen, ohne selbst jeden Tag stundenlang Aktien und Produkte prüfen zu müssen. 

Für wen ist der Börsendienst ­momentum mover gedacht?

Eindeutig für Anleger, die mehr wollen als eine klassische Buy-and-Hold-Strategie und bereit sind, für höhere Renditechancen auch höhere Schwankungen und Risiken zu akzeptieren. Denn Hebelprodukte sind spekulativ und können im Extremfall zum Totalverlust führen. Man muss aber auch kein Derivate-Profi sein: Wir als Expertenteam liefern die konkrete Empfehlung und begleiten die Position weiter.

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Dieser Artikel ist in DER AKTIONÄR Nr. 39/2026 erschienen, welches Sie hier als PDF gesamt herunterladen können.

Weitere Informationen zum momentum mover finden Sie hier.