Der deutsche Leitindex ist am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Anfang September gestiegen und hat in diesem Zug die Marke von 26.000 Punkten zurückerobert. Auf der Gewinnerseite fanden sich Aktien von Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Nur wenige DAX-Titel schlossen im roten Bereich.
Das Papier des Sportartikelherstellers Adidas setzte sich an die Spitze im DAX. Die detaillierten Quartalszahlen und positive Aussagen im Hinblick auf den europäischen Markt hievten die Aktie um rund sechs Prozent nach oben.
Anschlussgewinne verbuchte die Deutsche Bank. Das Kreditinstitut wusste bereits zur Wochenmitte mit einem Rekordgewinn zu überzeugen. Zudem verzeichneten die Aktien der Darmstädter Merck KGaA, Rheinmetall und Bayer satte Kursgewinne von je mindestens drei Prozent.
Die rote Laterne ging am Donnerstag an den Immobilien-Riesen Vonovia. Das Unternehmen musste am Mittwochabend die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr kassieren. Anleger schickten den Titel daraufhin unter die 16-Euro-Marke und damit auf ein neues 52-Wochen-Tief.
Zu den wenigen Verlierern gehörte auch das Papier der Walldorfer Software-Schmiede SAP. Obwohl der Konzern bereits seine Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt und einen Ausblick auf das Schlussviertel des Jahres 2026 abgegeben hat, belastete den Titel der Quartalsbericht des US-Unternehmens ServiceNow. Die Aktie verliert in den USA am Donnerstag etwa ein Viertel ihres Wertes (DER AKTIONÄR berichtete).
Die Bullen übernehmen im deutschen Leitindex wieder das Kommando nach zahlreichen Quartalszahlen und Signalen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der US-Notenbank Fed vom Mittwoch. Weitere Ergebnisvorlagen sind in der kommenden Handelswoche zu erwarten und könnten für Bewegung sorgen. DER AKTIONÄR wird über die weiteren Zahlen und Entwicklungen berichten.
Heute, 17:35
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