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16.04.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin & Co schwächeln – Türkische Regierung plant Verbote

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Bitcoin

Während die Spaß-Kryptowährung Dogecoin am Freitag zeitweise um schier unglaubliche 200 Prozent nach oben schießt, werden am übrigen Kryptomarkt Verluste geschrieben. Selbst der Bitcoin muss vor dem Wochenende einen Teil des Wochengewinns abgeben.

Am Mittwoch hatte er nach mehreren Anläufen die Marke von 60.000 Dollar sowie den bisherigen Höchststand von 61.684 Dollar hinter sich gelassen und bei 64.863,10 Dollar schließlich ein neues Allzeithoch markiert. Auf diesem Niveau war zunächst Schluss – vor dem Wochenende geht es um rund 2,5 Prozent abwärts.

Positiv: Die Konsolidierung findet auf hohem Niveau statt, denn die 60.000er-Marke hat bislang gehalten. Der einstige Widerstand auf dem Weg nach oben fungiert nun als charttechnische Unterstützung.

Türkei plant harte Regulierung – Anleger bleiben cool

Möglicher Grund für die Zurückhaltung bei Bitcoin und Co: Die türkische Regierung will zum Monatsende ein Verbot von Kryptowährungen als Zahlungsmittel in Kraft setzen. Zudem sollen auch Zahlungsdienstleister keine Lösungen mehr zum Wechsel von Fiat- zu Kryptowährungen mehr anbieten dürfen.

Debatten um eine strenge Regulierung von Kryptowährungen bis hin zu Verboten gibt es immer wieder und werden in der Kryptoszene genau beobachtet. Zuletzt hatte auch Kraken-CEO Jesse Powell den wachsenden Regulierungsdruck als potenzielle Gefahr für den Kryptomarkt identifiziert. Angesichts dessen reagieren die Krypto-Investoren bislang aber recht gelassen auf die geplanten Maßnahmen in der Türkei.

Unabhängig von der Frage, ob Verbote sinnvoll und technisch möglich sind: Alleine die Diskussion darum kann für Verwerfungen am Kryptomarkt sorgen – Stichwort FUD (Fear, Uncertainty, Doubt). Für den AKTIONÄR überwiegen aber mittel- und langfristig ganz klar die Chancen. Die spekulative Kaufempfehlung gilt daher weiterhin.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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